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Gute Nachrichten für Nippons Exporteure

Fed belastet den Yen

Fed belastet den Yen. Copyright: Pixabay
Die Fed-Ankündigung hat den Yen am Mittwoch gehörig unter Druck gebracht. Ist das Währungspaar nun ausgereizt oder "kommt da noch was?" Zu einer anderen Währung hat der Yen hingegen Rückenwind.
Das Währungspaar USD|JPY hat durch die Ankündigungen der US-Notenbank kräftig Auftrieb bekommen. Innerhalb von Minuten kletterte der Kurs am Mittwoch von 109,8 auf über 110,7, nachdem die Fed Zinserhöhungen ab 2023 in Aussicht gestellt hatte. Am Donnerstag erwies sich das Niveau um 110,5 dann als solide Unterstützungsmarke. 

Der Aufwärtstrend dürfte damit aber noch nicht gestoppt sein. Das zeigt auch der Blick auf die weiter auseinandertreibende Zinskluft zwischen japanischen und US-Staatsanleihen. Die 10-jährigen US-Staatsanleihen sprangen am Mittwoch wieder über die Marke von 1,5%. Sie läuten damit die Trendwende aus der seit März andauernden moderaten Abwärtskonsolidierung ein. Die japanischen Äquivalente sind im Wochenverlauf sogar gefallen – von 0,08 auf im Tiefpunkt 0,03%. Mittlerweile notieren sie bei 0,05%.

Für das Paar EUR|JPY geht es abwärts

Das Währungspaar EUR|JPY ist aus der Seitwärtsrange zwischen 133 und 133,5 ausgebrochen und notiert nun wieder knapp unter 132. Damit erfüllt sich unser Short-Szenario schneller als von uns erwartet. Hintergrund ist, dass der Euro durch die Fed-Ankündigung mehr unter Druck gerät als der Yen. Solange die europäische und die japanische Notenbank eine gleichgerichtete Geldpolitik fahren und die Inflation im Euroraum steigt, hat der Euro zum Yen auch keine Aufwärtsperspektive. 

Charttechnisch orientierte Anleger warten noch ab, ob sich das Paar auf der Unterstützung bei 132 stabilisiert. Gelingt das nicht, empfehlen wir EUR|JPY Short. Charttechnisch liegt die nächste Unterstützung dann erst wieder bei 131, möglicherweise wird das Paar bis 130 durchgereicht. 

Fazit: Beim Yen ist gerade einiges in Bewegung. Japanische Exporteure können dadurch im wichtigen US-Geschäft ihre Produkte besser exportieren. Dennoch steht der Aktienmarkt wegen der mauen Binnennachfrage unter Druck.

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