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Kevin Hassett ist Top-Kandidat für Fed-Chef

Fed: Neuer Chef, neuer Zinskurs?

In den USA zeichnet sich Kevin Hassett als Nachfolger von Jerome Powell an der Spitze der Fed ab. Hassett, ein Trump-Vertrauter, unterstützt raschere Zinssenkungen. Die Entscheidung könnte noch vor Weihnachten fallen - die Finanzmärkte spekulieren bereits auf beschleunigte US-Zinssenkungen.
In den USA kristallisiert sich ein Nachfolger für Jerome Powell an der Spitze der Fed heraus. Nach der letzten Runde der Bewerbergespräche ist Kevin Hassett der Favorit. Hassett ist der Direktor des nationalen Wirtschaftsrats im Weißen Haus und gilt als Gefolgsmann Trumps. Öffentlich hat er stets die Forderungen Trumps nach rascheren Leitzinssenkungen unterstützt.

Neuer Chef, neuer Zinskurs?

Die Wettmärkte sehen die Erfolgschance von Hassett bei etwa 55%, so die Commerzbank. Allerdings ist noch nicht völlig klar, ob Präsident Trump seine Entscheidung noch vor Weihnachten verkündet. Das hatte der US-Finanzminister in Aussicht gestellt - vermutlich vor allem, um den Märkten ein mittelfristiges Zinssignal zu geben. 

Die Märkte haben sich aber ohnehin auf weitere Zinssenkungen eingestellt. Die Erwartungen für einen weiteren Schritt nach unten auf der Sitzung am 10. Dezember haben sich wieder deutlich verfestigt. Die aktuellen Konjunkturdaten zeigen eine Abschwächung der Dynamik in den USA. Das Beige Book weist aber auch auf weiter bestehenden Inflationsdruck hin. Das unterstreicht das Dilemma der Fed.


Fazit: In den USA stehen die Zeichen auf weiter sinkende Zinsen. Den Dollar dürfte das belasten, US-Aktien, Gold, Silber und Bitcoin dürften weiter profitieren. 
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