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Viele Notenbanken lavieren zwischen Wachstumssorgen und Inflationsdruck

Geldhüter im Stagflations-Nebel

Die internationalen Notenbanken stehen vor großen Herausforderungen, die die Forex-Märkte in den nächsten Wochen prägen werden. Während die US-Notenbank die Zinsen konstant hält, warnt sie vor einer möglichen Wirtschaftsabschwächung. In Europa und Großbritannien sind ähnliche Unsicherheiten spürbar, mit wachsender Sorge vor Stagflation. Die Märkte rätseln, welche Richtung die Geldpolitik einschlagen wird.
Die Aktivitäten der internationalen Notenbanken wird die Forex-Märkte in den nächsten Wochen besonders prägen. Wir sehen in vielen Ländern durchwachsene Zahlen und verunsicherte Notenbanken. Besonders deutlich wurde das zuletzt bei der US-Notenbank. Die hat die Leitzinsen konstant gelassen, auf eine aktuell solide Wirtschaft verwiesen, passend dazu von einer hartnäckigen Inflation gesprochen. Zugleich verwies die Fed aber darauf, dass es eine kräftige Wirtschaftsabschwächung geben könnte und lockerte ihr QT-Progamm. Nun rätseln die Märkte, was das für die Geldpolitik bedeutet.

Geldhüter haben Stagflations-Probleme

Ähnliche Ausgangslagen sehen wir in anderen Ländern. In Europa hatte die EZB zuletzt den Leitzins gesenkt. Nun meldet sie sich erneut zu Wort und warnt vor einer Wachstumsabschwächung. Zugleich wurden in Deutschland Milliarden-Schulden beschlossen (dürfte heute im Bundesrat bestätigt werden) und auch Europa plant eine erhebliche Ausweitung der Schulden. Dieses Kapital müsste Wachstum, aber auch Inflation aber befeuern. 

In Großbritannien hat die Bank of England (BoE) den Leitzins noch konstant belassen. Sie wies aber ebenfalls auf die divergierenden Faktoren von größeren Wachstumsrisiken bei zugleich erhöhten Inflationsrisiken hin. Die Notenbank in der Schweiz reduzierte den Leitzins zum fünften Mal in Folge. Nun liegt der mit 0,25% schon wieder gefährlich dicht an der Null-Linie.
Fazit: Die Geldhüter in vielen wichtigen Ländern stochern derzeit im Daten-Nebel. Sie sind mit Wachstumsproblemen der Wirtschaft einerseits und Inflationssorgen andererseits konfrontiert. Die Anzeichen einer Stagflations-Phase verdichten sich. Das kann zu überraschenden Zins-Entscheidungen führen. Richten Sie sich auf höhere Kursschwankungen auf dem Forex-Markt ein. 
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