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Muss Großbritannien bald den IWF zu Hilfe rufen?

Gruselige Zahlen

Auch UK wird in die Corona-Krise hinein gezogen. Für UK besonders gefährlich: Die Folgen für die Staatsfinanzen vor allem vor dem Hintergrund des Brexit.

Dass auch die UK-Wirtschaft von der Corona-Krise erfasst wird, ist nicht überraschend. Die Zahlen sind so schlecht wie in den USA und der Eurozone. Eine verdient aber besondere Beachtung: Das von der Regierung unabhängige Office for Budget Responsibility (OBR) geht in seiner aktuellen Projektion davon aus, dass die Neuverschuldung des Staates im laufenden Fiskaljahr auf rund 273 Mrd. Pfund oder 14% vom BIP steigen dürfte (3 Monate „lockdown“ zugrunde gelegt). Damit wäre nicht nur das höchste Defizit seit 1945 gegeben, sondern auch wieder ein Schuldenstand nahe 100% vom BIP erreicht. Sollte UK mit dieser Belastung den Neustart ohne umfassendes Abkommen mit der EU versuchen, wäre die Zeit bis zum Hilferuf an den IWF wohl eher nach Monaten als nach Jahren zu bemessen. Angesichts der fundamentalen Schwächen UKs, namentlich des Leistungsbilanzdefizits (Kapitalimports) in doppelter Höhe der BIP-Zuwächse.

Fazit: Das Pfund ist auf dem aktuellen Niveau angesichts der enormen Risiken für den langfristigen Erhalt der Zahlungsfähigkeit eindeutig überbewertet.

Empfehlung: Wir meiden die britische Währung bis auf Weiteres.

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