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In den USA steigt das Unbehagen

Handelskrieg vorerst ohne Auswirkungen

Die negativen Folgen des Handelskrieges auf die USA sind bisher nicht erkennbar (anders als in China). Das BIP wächst weiter stabil. Am Horizont tauchen jedoch die ersten Warnzeichen auf.

Bislang waren in den USA keine negativen Folgen der von Präsident Donald Trump angezettelten Handelskonflikte erkennbar. Das BIP-Wachstum war im 2. Quartal mit über 4% mehr als überzeugend und die kurzfristigen Indikatoren wie die Einkaufsmanager-Indizes deuteten auch zuletzt auf eine Fortsetzung dieses Trends hin.

Dennoch ist ein leises Unbehagen zu spüren. Denn der kurzfristige Erfolg ändert nichts an dem Faktum, dass die Belastungen durch eine steil ansteigende Staatsverschuldung und Kostensteigerungen durch die Zölle aufgefangen werden müssen. Das wird zu einem gewissen Teil auch zulasten der Unternehmensgewinne gehen.

Erste Warnzeichen sind jetzt zu erkennen. Der massive Einbruch des Konjunktur-Index der Philadelphia-Fed kam unerwartet. Überraschend waren auch die jüngsten Daten der US-Treasury zum langfristigen Kapitalverkehr (TIC). Diese deuten Mittelabflüsse aus den USA an. Vor allem asiatische Adressen haben in großem Maßstab Kapital aus den USA abgezogen, sowohl aus den Staatsanleihen als auch den US-Aktien. Das ist eine Maßnahme der Gegenwehr gegen Zölle und stellt die Möglichkeit einer Umkehrung der Kapitalströme in den Raum.

Fazit: Die negativen Aspekte der Trump-Politik rücken in den Blick. Das dürfte eine erhöhte Volatilität bei den Dollar-Kursen zur Folge haben.

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