Informationen und qualifizierte Einschätzungen zu Chancen und Risiken
030-288 817-20
0,00 €
1177
In den USA steigt das Unbehagen

Handelskrieg vorerst ohne Auswirkungen

Die negativen Folgen des Handelskrieges auf die USA sind bisher nicht erkennbar (anders als in China). Das BIP wächst weiter stabil. Am Horizont tauchen jedoch die ersten Warnzeichen auf.

Bislang waren in den USA keine negativen Folgen der von Präsident Donald Trump angezettelten Handelskonflikte erkennbar. Das BIP-Wachstum war im 2. Quartal mit über 4% mehr als überzeugend und die kurzfristigen Indikatoren wie die Einkaufsmanager-Indizes deuteten auch zuletzt auf eine Fortsetzung dieses Trends hin.

Dennoch ist ein leises Unbehagen zu spüren. Denn der kurzfristige Erfolg ändert nichts an dem Faktum, dass die Belastungen durch eine steil ansteigende Staatsverschuldung und Kostensteigerungen durch die Zölle aufgefangen werden müssen. Das wird zu einem gewissen Teil auch zulasten der Unternehmensgewinne gehen.

Erste Warnzeichen sind jetzt zu erkennen. Der massive Einbruch des Konjunktur-Index der Philadelphia-Fed kam unerwartet. Überraschend waren auch die jüngsten Daten der US-Treasury zum langfristigen Kapitalverkehr (TIC). Diese deuten Mittelabflüsse aus den USA an. Vor allem asiatische Adressen haben in großem Maßstab Kapital aus den USA abgezogen, sowohl aus den Staatsanleihen als auch den US-Aktien. Das ist eine Maßnahme der Gegenwehr gegen Zölle und stellt die Möglichkeit einer Umkehrung der Kapitalströme in den Raum.

Fazit: Die negativen Aspekte der Trump-Politik rücken in den Blick. Das dürfte eine erhöhte Volatilität bei den Dollar-Kursen zur Folge haben.

Meist gelesene Artikel
  • Fuchs plus
  • Japans Notenbank steigt im Dezember in die grüne Finanzierung ein

Nippons Geldhüter überraschen den Yen nicht

Japans Notenbank steigt im Dezember in die grüne Finanzierung ein. Copyright: Pexels
Nach zweitägiger Beratung verkündeten die Geldhüter Japans – für die Märkte wenig überraschend – dass sie an ihrer Geldpolitik festhalten. Sorgen machen sollten allerdings die dahinter liegenden Gründe. Dennoch gibt es gute Nachrichten – auch für Anleger.
  • Fuchs plus
  • Optimistische Weizen-Prognosen aus Down Under

Angeknackster Preistrend

Optimistische Weizen-Prognosen aus Down Under. Copyright: Pixabay
Das Bauern Freud' ist des Investors Leid: Das gilt auch bei Agrarrohstoffen. Aktuell ist Weizen betroffen. Noch vor einem Monat sah es hier mit den Ernten düster aus. Doch es hat sich etwas geändert.
  • Fuchs plus
  • Kündigung eines Prämiensparvertrages

Sparkasse kündigt Sparverträge, weil sie ihr zu teuer sind

Sparkasse kündigt Sparverträge, weil sie ihr zu teuer sind. Copyright: Pixabay
Prämienspar­verträge waren lange ein Sparkassen-Bestseller. Zusätzlich zum Zins erhält der Sparer eine jähr­liche Prämie, die mit der Lauf­zeit ansteigt. In Niedrigzins-Zeiten wird diese Prämie aber zur Belastung. Die Sparkassen kündigen nun alte Spar­verträge. Ist das zulässig?
Neueste Artikel
  • Fuchs plus
  • EuGH verhängt finanzielle Sanktionen gegen Polen

Der Zloty unter Druck: Bleibt Polen in der EU?

Der Zloty unter Druck: Bleibt Polen in der EU? Copyright: Pixabay
Polens Regierung muss nun erstmals vom EuGH verhängte finanzielle Sanktionen hinnehmen. Der Anlass: Ein vom Nachbarn Tschechien betriebenes Verfahren um den Braunkohletagebau Turow. Das dürfte nur ein Testlauf sein für weitere Sanktionen im Streit um die Justizreform. Offenbar werden nun auch die Finanzmärkte davon beeinflusst.
  • Fuchs plus
  • Japans Notenbank steigt im Dezember in die grüne Finanzierung ein

Nippons Geldhüter überraschen den Yen nicht

Japans Notenbank steigt im Dezember in die grüne Finanzierung ein. Copyright: Pexels
Nach zweitägiger Beratung verkündeten die Geldhüter Japans – für die Märkte wenig überraschend – dass sie an ihrer Geldpolitik festhalten. Sorgen machen sollten allerdings die dahinter liegenden Gründe. Dennoch gibt es gute Nachrichten – auch für Anleger.
  • Fuchs plus
  • China will ausufernden Immobilien(preis-)boom stoppen

Evergrande erschüttert Rohstoff-Lieferanten – Renminbi bleibt unberührt

China will ausufernden Immobilien(preis-)boom stoppen. Copyright: Pexels
Seit Tagen ist die drohende Pleite des chinesischen Bauträgers Evergrande Marktgespräch. Es geht darum, die Schieflage und ihre Folgen möglichst treffsicher einzuschätzen. Die Devisenmärkte haben das (wie die Aktienmärkte auch) bereits getan.
Zum Seitenanfang