Hier können Sie zwischen der Ansicht für Geschäftskunden und Privatkunden wechseln.
Informationen und qualifizierte Einschätzungen zu Chancen und Risiken
030-288 817-20
Geschäftskunde
Privatkunde
0,00 €
1492
Weicht der Fed-Chef von den Erwartungen ab?

Heiße Spekulation auf Powell-Rede

Heiße Spekulation auf Powell-Rede. Copyright: Picture Alliance
Auch wenn nichts erwartet wird, kann dennoch Spannung herrschen … Fed-Chef Jerome Powell spricht heute im Rahmen des jährlichen Sommertreffens der Zentralbanker in Jackson Hole. Darauf lässt sich durchaus spekulieren. Aber man kann sich leicht die Finger verbrennen.

Beim Dollar herrscht Anspannung auf den Märkten. Zwar sind sich die Beobachter einig: Die Rede von Fed-Chef Jerome Powell in Jackson Hole heute um 16 Uhr unserer Zeit wird keine Neuigkeiten bringen. Erwartet wird, dass Powell die soliden Erholung des US-Arbeitsmarktes ebenso festhält, wie eine Inflationsrate, die weit über dem längerfristigen Ziel der Fed von 2% liegt.

Zuversichtlicher Wirtschaftsausblick

Der Wirtschaftsausblick dürfte optimistisch ausfallen, aber nicht von den bisherigen Fed-Prognosen abweichen. Zugleich wird er auf das Corona-Infektionsgeschehen hinweisen. Die Delta-Variante breitet sich in den USA (wie aber beispielsweise auch im weitgehend „durchgeimpften“ Israel) aus. Das könnte die Wirtschaft vorübergehend dämpfen.

Bisher aber sind die Daten sehr robust. Gebrauchsgüter gingen im Juli „gut weg“; der Auftragseingang war nicht überschäumend, aber stabil. Die Kfz- Bestellungen zeigten positive Vorzeichen.

Überraschung (?)

Überraschungen sind dennoch heute möglich. So könnte die Fed tun, was alle Marktteilnehmer fordern, aber niemand schon heute erwartet: Sie könnte den Zeitplan für die Drosselung der Neuankäufe von Vermögenswerten zumindest andeuten oder skizzieren. Das würde zu Bewegung beim Dollar führen. Die Fed hält über 5,3 Billionen US-Dollar in Staatsanleihen und 2,2 Billionen US-Dollar in MBS (forderungsbesicherte Wertpapiere).

Fazit: Eingepreist ist inzwischen, dass die Fed früher damit beginnt als es bisher offizielle Linie ist, also schon gegen Jahresende. Sollte Powell andeuten, dass die Fed auf jeden Fall zögert, wird das den Dollar schwächen. Ein schneller Hüpfer in Richtung 1,19 ist denkbar.

Empfehlung: Bestenfalls eine kleine "Portion" auf eine heiße Euro-Dollar-Spekulation setzen.

Hier FUCHS-DEVISEN abonnieren

Meist gelesene Artikel
  • Juristische Hindernisse stehen nach Zeitungsbericht im Weg

M.M. Warburg: Cum-Ex-Mitarbeiter bleiben vorerst an Bord

Seit vielen Monaten ist die Hamburger Privatbank M.M. Warburg mit der juristischen Aufarbeitung des Cum-Ex-Skandals belastet. Die Geister, die sie rief, wird sie nun nicht los.
  • Die Sozialstaats-Lobby ist viel zu mächtig

Deutschlands verkehrte Welt

FUCHSBRIEFE-Herausgeber Ralf Vielhaber. © Verlag FUCHSBRIEFE
Unser Staat gängelt die Leistungsträger und bemuttert die Leistungslosen. Bedingungsloses Grundeinkommen: Der Name ist Programm. Noch wurde es im Gesetzgebungsverfahren abgelehnt. Doch schon das Bürgergeld führt in die falsche Richtung.
  • "Wir machen Qualität im Private Banking transparent"!

FUCHS|RICHTER: 20 Jahre und kein bisschen leise

20 Jahre FUCHS|RICHTER Prüfinstanz. © erstellt mit Canva
20 Jahre und kein bisschen leise – die FUCHS|RICHTER Prüfinstanz feiert Jubiläum. Seit 20 Jahren machen Fuchsbriefe Verlagschef Ralf Vielhaber und der geschäftsführende Gesellschafter des IQF, Dr. Jörg Richter, Qualität im Private Banking transparent. Es profitieren nicht nur vermögende Privatanleger, sondern auch Stiftungen und Kleinanleger.
Neueste Artikel
  • Fuchs plus
  • Neuer Energiepartner Europas

Ägypten zieht Investoren an

Blick über Kairo. © Ahmed Elsayed / stock.adobe.com
Für den Nil-Staat Ägypten fürchteten Beobachter Anfang des Jahres schlimme Versorgungsengpässe. Dank einer Reihe von Maßnahmen sind diese bislang nicht eingetreten. Im Gegenteil: Ägypten zieht verstärkt internationale Konzerne an.
  • Fuchs plus
  • Bürgerkriegsrisiko stark angestiegen

Sinkende Inflation ist Balsam für Südafrika

Kapstadt (c) michaeljung/Fotolia
Am Kap der Guten Hoffnung ist die soziale Spaltung extrem groß. Dass nun die Teuerungsraten fallen, ist daher Balsam für das Land und wichtig für den Frieden. Ein Restrisiko bleibt aber. Wer in das Land und seine Unternehmen investieren möchte, sollte das beachten.
  • Fuchs plus
  • Neue Spielräume für die Notenbank

Kanada-Inflation sinkt zweiten Monat in Folge

Kanada © Barbara Helgason / stock.adobe.com
Entgegen dem allgemeinen Trend scheint die Bank of Canada im Kampf gegen die Inflation die Oberhand zu gewinnen. Das eröffnet neue Möglichkeiten für die Geldhüter und bietet eine interessante Anlageperspektive.
Zum Seitenanfang