Indonesische Rupie - Aufwind in Südostasien
Die Abkommen zwischen der EU und Indonesien im September stärken den Handel. Ein Wirtschaftspartnerschaftsabkommen (CEPA) und ein Investitionsschutzabkommen wurden nach fast zehn Jahren Verhandlungen abgeschlossen.
Breite Wirkung zu erwarten
Indonesische Waren werden stärker nachgefragt. Agrar-, Chemie- und Maschinenbau profitieren vom Zollabbau auf 98% der Waren. Die EU erhält stabilen Zugang zu Rohstoffen für grüne und digitale Industrien. Investitionen in Arzneimittel, Elektrofahrzeuge und Elektronik werden zunehmen. Indonesien verpflichtet sich zu Arbeits- und Sozialstandards nach ILO-Standard und zu Pariser Klimaschutzzielen.
Stimmung zieht an
Einkäufer im verarbeitenden Gewerbe sind optimistisch. Der Einkaufsmanagerindex stieg im Februar auf 53,8 Punkte. Er liegt über dem Vormonat und zeigt Wachstum. Inlandsnachfrage und Auftragseingänge steigen weiter. Die Exportnachfrage wächst ebenfalls stark. Die Prognose der Notenbank für 4,9% bis 5,7% Wachstum könnte zu niedrig sein. Geopolitische Risiken erfordern jedoch Vorsicht.
Besser defensiv…
Aktienmärkte sind volatil, daher ist Vorsicht geboten. Aktien in Jakarta fielen um fast 19%. Anleger sollten auf Anleihen setzen. Anleihen von führenden supranationalen und nationalen Emittenten mit staatlicher Unterstützung sind ratsam.
Rupien-Kupons auf Koreanisch
Die Korean Development Bank bietet eine Anleihe mit der WKN A3L1KT an. Sie läuft bis zum 17. Juli 2029 und hat ein Aa2-Rating. Der Kupon liegt bei 6,75% und wird jährlich gezahlt. Bei einem Kurs von 101,14% rentiert die Anleihe mit 6,36% bis zur Fälligkeit.