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EU-Indonesien-Handelsabkommen: Chancen für Wirtschaftswachstum und Investitionen

Indonesische Rupie - Aufwind in Südostasien

Mit nahezu 290 Mio. Einwohner ist das Südasiatische Land mit einem BIP von 1,4 Billionen USD kein Leichtgewicht. Mit seinen Rohstoffen und gut ausgebildeten relativ jungen Menschen punktet der Staat. Für den Export winken am Horizont weitere Impulse durch ein Handelsabkommen mit der EU und sorgen für Fantasie in Konjunktur und Währung.

Die Abkommen zwischen der EU und Indonesien im September stärken den Handel. Ein Wirtschaftspartnerschaftsabkommen (CEPA) und ein Investitionsschutzabkommen wurden nach fast zehn Jahren Verhandlungen abgeschlossen.

Breite Wirkung zu erwarten

Indonesische Waren werden stärker nachgefragt. Agrar-, Chemie- und Maschinenbau profitieren vom Zollabbau auf 98% der Waren. Die EU erhält stabilen Zugang zu Rohstoffen für grüne und digitale Industrien. Investitionen in Arzneimittel, Elektrofahrzeuge und Elektronik werden zunehmen. Indonesien verpflichtet sich zu Arbeits- und Sozialstandards nach ILO-Standard und zu Pariser Klimaschutzzielen.

Stimmung zieht an

Einkäufer im verarbeitenden Gewerbe sind optimistisch. Der Einkaufsmanagerindex stieg im Februar auf 53,8 Punkte. Er liegt über dem Vormonat und zeigt Wachstum. Inlandsnachfrage und Auftragseingänge steigen weiter. Die Exportnachfrage wächst ebenfalls stark. Die Prognose der Notenbank für 4,9% bis 5,7% Wachstum könnte zu niedrig sein. Geopolitische Risiken erfordern jedoch Vorsicht.

Besser defensiv…

Aktienmärkte sind volatil, daher ist Vorsicht geboten. Aktien in Jakarta fielen um fast 19%. Anleger sollten auf Anleihen setzen. Anleihen von führenden supranationalen und nationalen Emittenten mit staatlicher Unterstützung sind ratsam.

Rupien-Kupons auf Koreanisch

Die Korean Development Bank bietet eine Anleihe mit der WKN A3L1KT an. Sie läuft bis zum 17. Juli 2029 und hat ein Aa2-Rating. Der Kupon liegt bei 6,75% und wird jährlich gezahlt. Bei einem Kurs von 101,14% rentiert die Anleihe mit 6,36% bis zur Fälligkeit.

Fazit: Indonesien punktet. Sein Rohstoffreichtum und günstige Standortbedingungen sowie die relativ junge Bevölkerung, gut 40% ist jünger als 24 und die Geburtenrate von mehr als zwei, sorgen für strukturelle Vorteile. Das BIP pro Kopf von nicht einmal 5.000 USD eröffnet Upside insbesondere vor dem Hintergrund der Abkommen mit der EU. Die Korrektur an den Aktienmärkten bietet antizyklisch Chancen. Kurzfristig sind Anleihen qualitativ hochwertiger Emittenten erste Wahl.
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