Hier können Sie zwischen der Ansicht für Geschäftskunden und Privatkunden wechseln.
Informationen und qualifizierte Einschätzungen zu Chancen und Risiken
030-288 817-20
Geschäftskunde
Privatkunde
0,00 €
1018
Haushaltszahlen geschönt

Italien belastet den Eurokurs

Luigi di Maio von Italiens Fünf Sterne Partei ©Picture Alliance
Der linkspopulistische Kurs der italienischen Regierung setzt den Euro unter Druck. Schon jetzt vergrößert sich der Zinsabstand zu deutschen Bundesanleihen kontinuierlich. Doch die Bewegung könnte nochmals einen Schub erhalten. Denn die Regierung in Rom arbeitet (erwartungsgemäß) mit geschönten Zahlen.

Italiens Linkspopulisten (Fünf Sterne) haben den
Euro erneut unter Druck gebracht. Ursache ist ihre
Finanzpolitik mit einem Etat mit hohen Defizit-Quoten
(offiziell 2,4% vom BIP). Allerdings beruhen die
dargestellten Quoten auf außerordentlich sportlichen
Wachstumsannahmen. Im Durchschnitt der Jahre 2019-
21 wird ein BIP-Wachstum von 1,5% angesetzt. Zum
Vergleich: Aus der IWF-Projektion ergeben sich für diese
Jahre nur rund 0,9% Wachstum. So sehen es auch die
OECD und das Research der allermeisten Banken.

Damit wird Italien äußerst verwundbar. Denn immer
deutlicher zeichnet sich der Abschwung in der Eurozone
ab. Die Risikoprämie liegt derzeit bei rund 280
Basispunkten gegenüber Bundesanleihen (10 Jahre Laufzeit).
Die Einkaufsmanager-Indizes geben nach. Besonders
deutlich für die Industrie. Dort ging es von 54,6 auf
53,2 Punkte zurück. Auch der Inflationstrend ist noch
immer schwach – trotz der zuletzt verzeichneten 2,1%.
Die Kernrate ist auf 0,9% gesunken. Jenseits der Ausschläge
bei Lebensmitteln und Energie bewegt sich hier
nicht allzu viel. Das Ganze wird die EZB veranlassen,
noch vorsichtiger mit den Zinsen zu verfahren.

https://www.fuchsbriefe.de/finanzen-wirtschaft/finanzmaerkte-devisen/italien-reizt-die-märkte

Fazit:

Die fundamentale Seite des Euro wird schwächer.
Hinzu kommen die Belastungen durch die Probleme
Italiens. Als Anlagewährung wenig attraktiv.

Meist gelesene Artikel
  • Fuchs plus
  • DIHK lädt zur Diskussion ein

Investitionsschutz für den Ukraine-Aufbau

Ukraine. © Harvepino / Getty Images / iStock
Noch tobt der Ukraine-Krieg, aber bereits jetzt gibt es Überlegungen, wie die Ukraine wieder aufgebaut werden kann. Für Unternehmen eine relevante Frage: Wie lassen sich Risiken abmildern? Um diese Fragen zu klären, lädt der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK) Ende Januar zum Gespräch ein.
  • Fuchs plus
  • In Kooperation mit Finanzoo

Anglogold verkaufen

Übereinandergestapelte Goldbarren. © Filograph / Getty Images / iStock
Unsere Spekulation auf einen steilen Anstieg der Gold-Aktien ist sogar noch weiter gelaufen. Die automatische Bilanzanalyse von Finanzoo zeigt nun aber an, dass die Aktie fundamental in die Überbewertung hineinläuft. Wir realisieren unseren Gewinn.
  • Fuchs plus
  • Moskau fragt in Stockholm nach Ermittlungsergebnissen

Schweden schweigt zu Anschlag auf Nord Stream

(c) picture alliance/dpa/dpa-Zentralbild | Jens Büttner
Was geschah bei der Sprengung von Nord Stream 2 und wer ist dafür verantwortlich? Diese Frage beschäftigt noch immer viele Menschen und auch den russischen Generalstaatsanwalt. Der hatte jetzt erneut eine Anfrage an die schwedischen Ermittlungsbehörden gestellt. Doch die ignorieren die Anfrage wiederholt. Eine Antwort an Moskau würde Schweden massiv gefährden.
Neueste Artikel
  • Fuchs plus
  • In Kooperation mit Finanzoo

Anglogold verkaufen

Übereinandergestapelte Goldbarren. © Filograph / Getty Images / iStock
Unsere Spekulation auf einen steilen Anstieg der Gold-Aktien ist sogar noch weiter gelaufen. Die automatische Bilanzanalyse von Finanzoo zeigt nun aber an, dass die Aktie fundamental in die Überbewertung hineinläuft. Wir realisieren unseren Gewinn.
  • Fuchs plus
  • Strompreise werden 2023 stark steigen

Zweiter Energiepreis-Schock für deutsche Unternehmen

Stromzähler Close-Up © ghazii / stock.adobe.com
Die Strompreise für Unternehmen werden in diesem Jahr stark steigen. Denn es laufen bremsende Sonderfaktoren aus und viele Unternehmen müssen ihre Verträge verlängern. Das wird die Kosten in einigen Branchen erheblich anheben. FUCHSBRIEFE haben sich eine tiefe Analyse der Allianz angesehen und zeigen die Folgen für Unternehmen und den Standort Deutschland auf.
  • Fuchs plus
  • Weniger als die Hälfte der Unternehmen nutzen die Forschungsförderung

Nutzen Sie die attraktive Forschungszulage

Stapel aus Euro-Münzen © weyo / Fotolia
Die Forschungszulage kann seit Anfang 2020 beantragt werden. Damit können forschende Unternehmen einen Teil ihrer Forschungsausgaben als Förderung erhalten.
Zum Seitenanfang