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Haushaltszahlen beruhen auf übertriebenen Wachstumsannahmen

Italiens Defizit liegt sogar nahe 3%

Italiens angepeilte Neuverschuldung von 2,4% vom BIP ist auch nur die halbe Wahrheit. Denn sie beruht auf übertriebenen Wachstumsannahmen. Krach mit Brüssel ist programmiert.

In der EU bahnt sich eine neue heftige Kontroverse an. Denn die EU-Kommission wird Italiens Haushalt zurückweisen (müssen). Nicht nur, dass das angepeilte Defizit den mit Brüssel vereinbarten Konsolidierungsrahmen krachend sprengt: Statt ursprünglich vereinbarten 0,8%, legt Rom nun einen Defizitrahmen von 2,4% vor. Doch damit nicht genug. Ehrlich gerechnet liegt Italiens Defizit bei mindestens 2,8%. Es könnten, je nach zugrunde gelegter Inflationsannahme und anderer noch unklarer Positionen, auch über 3% sein, sagt uns Carsten Hess, der für Berenberg Italien beobachtet.

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