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Geht es denn noch lockerer?

Japans Währungshüter in der Zwickmühle

Japans Wirtschaft schickt Signale, die eine weitere Lockerung der Geldpolitik im Reich der aufgehenden Sonne erforderlich machen. Doch dafür ist kaum noch Spielraum. Die Währungshüter stecken in der Klemme.

Japans Währungshüter stecken in einer Sackgasse. Die ökonomischen Daten machen nach Maßstäben eine Lockerung erforderlich. Angesichts der schon seit Jahren im Minusbereich liegenden Einlagenzinsen und der durch die Ankaufprogramme aufgeblähten Bilanz der Notenbank BoJ ist das aber kaum mehr möglich. Schlimmer: Im Hinblick auf die Arbeitsfähigkeit der durch die ultra-expansive Politik ausgezehrten Banken wäre wohl eher eine Straffung durch die Hintertür des Rentenmarktes nötig. Das würde allerdings den Yen zusätzlich stärken, was auch nicht wünschenswert ist. Es bleibt daher nach aller Voraussicht bei einem „weiter so", womit der „sichere Hafen" Yen in einem globalen Umfeld von Lockerungen eher attraktiver wird.

Fazit: Der Yen bleibt stark. Darauf kann man mit dem Euro-Put der Societe Generale spekulieren (Laufzeit 12/2020, Basispreis 130 Yen, ISIN DE 000 SC5 Q5C 4.

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