Informationen und qualifizierte Einschätzungen zu Chancen und Risiken
030-288 817-20
0,00 €
1189
Kräftiges Plus im US-Einzelhandel

Konsumerwartungen heben Dollar-Kurs

In den USA zogen die Einzelhandelsumsätze im Januar um 5,3% an. Damit übertrafen sie alle Prognosen. Nun steigen die Erwartungen an das Wachstum, denn die US-Konjunktur "lebt" vom Konsum. Gute Aussichten auch für den Dollar?

Die US-Konjunktur zieht erwartungsgemäß an (FD vom 12.2.). Und mit ihr die Inflations- und Zinserwartungen. Aber auch der Dollar profitiert. Seit Mitte Dezember hat sich ein kurzfristiges Aufwärtstrend eingestellt, der hartnäckig auf die Schwelle bei 1,20 EUR|USD drückt.

Der Druck wird anhalten. Denn die USA erholen sich schneller als Europa. Die Einzelhandelsumsätze stiegen im Januar um 5,3% gegenüber dem Vormonat. Dies war einer der größten monatlichen Zuwächse und lag 7,8% über dem Niveau vor der Pandemie. Mit Fortschreitenden Impfungen wird der Umsatz in den kommenden Monaten weiter steigen. Auch die Pkw-Nachfrage zieht an.

Optimistischer Wachstumsausblick

Der Ölsektor wird wieder aktiv, die Öl- und Gasbohrungen nehmen deutlich zu. Und die Behörden lockern die Beschränkungen. Zudem pumpt die Regierung die Monatseinkommen mit Staatsknete auf. Berenberg rechnet bereits mit einem realen BIP-Wachstum von 6,5% in diesem Jahr – was deutlich über den Erwartungen für Europa liegt.

Fazit: Der Dollar sollte auf Sicht von 3 Monaten stabil bleiben. Kurzfristig kann er 1,20 unterschreiten. Ab April werden sich die dann deutlich besseren konjunkturellen Daten in Europa in den Vordergrund schieben und den Euro wieder bekräftigen. Eine deutliche Veränderung könnte ein Zins-Crash bringen. Dann würde der USD als sicherer Hafen gesucht.

Empfehlung: Staatsanleihen in Dollar sind noch keine überzeugende Anlage. Mit steigenden Zinsen fallen die Kurse. Und der Dollarausblick ist zunächst nur kurzfristig positiv. Aber auf Sicht von 3 Monaten überwiegen beim Dollar die Chancen, wenn man die Marktrisiken (Anleihen, Aktien) einpreist.

Hier FUCHS-DEVISEN abonnieren

Meist gelesene Artikel
  • Fuchs plus
  • Bolivien geht neue Lithium-Wege

Anleger können über Umwege in Lithium investieren

Salzwüste in Bolivien. Copyright: Pexels
Bolivien will in den kommenden Jahren mehr Lithium zur industriellen Verwendung anbieten. Bei einer Veranstaltung des Staatskonzerns „Yacimientos de Litio Bolivianos“ (YLB) in La Paz stellte der bolivianische Präsident Luis Arce seine neue Lithium-Strategie bis zur 200-Jahrfeier des Landes 2025 vor. Anleger können indirekt profitieren.
  • Fuchs plus
  • Die Währungs-Wochentendenzen vom 30.04. bis 07.05.

Euro testet seine Möglichkeiten aus

Euro testet seine Möglichkeiten aus. Copyright: Pixabay
Der Euro will aus seinen Bandbreiten ausbrechen - zumindest da wo er kann. Denn das ist nicht bei vielen Währungspaaren aktuell der Fall. Bei einer dreht sich der Wind sogar spürbar gegen ihn.
  • Fuchs plus
  • Basisregister und Wirtschaftsnummer kommen

Once Only für Register

Basisregister und Wirtschaftsnummer kommen. Copyright: Pixabay
Das Kabinett hat die Schaffung eines Basisregisters beschlossen. Das soll den bürokratischen Aufwand für Unternehmen reduzieren und die Verwaltung effizienter machen. Profiteur ist dabei vor allem eine Behörde.
Neueste Artikel
  • Fuchs plus
  • BIZ ruft Steuerpolitik zum Handeln auf

Unvermeidbare Ungleichheit

BIZ ruft Steuerpolitik zum Handeln auf. Copyright: Pixabay
Die enormen Geldschöpfungsorgien der Notenbanken haben zweifellos die Vermögenspreise nach oben katapultiert. Das hat die Zweiteilung der Gesellschaften in Arm und Reich befördert. Doch das sei unvermeidbar gewesen, so die Bank für Internationalen Zahlungsausgleich. Jetzt müsse die Politik die Unwuchten beseitigen.
  • Fuchs plus
  • UK startet Tapering

Euro nur schein-stark

Euro nur schein-stark. Copyright: Pexels
Der Euro startet gegen den Dollar zwar einen neuen Anlauf nach oben. Die Musik spielt aber gerade eher bei Pfund und Franken. Hier finden Anleger gute Chancen.
  • Fuchs plus
  • Analysten streiten über Ernteprognosen

Zucker ist schon steil gestiegen

Zucker ist schon steil gestiegen. Copyright: Pixabay
Angebot und Nachfrage beeinflussen die Preise. Das gilt auch am Zuckermarkt - und darum ist ein Blick auf die aktuellen Prognosen so interessant. Denn die Analysten sind sich nicht einig, ob der Markt ausgeglichen sein wird oder sogar ein größerer Überschuss entsteht. Der Zuckerpreis spiegelt dagegen noch eine Unterversorgung wider.
Zum Seitenanfang