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3021
Neue Techniken senken Energieverbrauch und Kosten

Kritik an Stromverbrauch von Kryptowährungen ist technisch überholt

Kryptowährungen müssen sich immer wieder mit dem Vorwurf gigantischer Stromverbräuche auseinandersetzen. Doch diese Kritik ist nur ausnahmsweise berechtigt. Und sie ist für die Zukunft überholt.

Horrormeldungen zu gigantischen Stromverbräuchen von Kryptowährungen sind Schnee von gestern. Zwar stehen Stromverbrauch und Kosten in einem direkten Verhältnis zur Sicherheit. Je aufwändiger das Verfahren, desto sichererer ist es. Die technische Effizienz wurde aber längst massiv verbessert. Inzwischen könnten „alle technischen Probleme als gelöst betrachtet werden", so Prof. Dr. Gilbert Fridgen, Mittelstandsberater zu Blockchain und Kryptowährungen am Fraunhofer-Institut. Es gibt mittlerweile Verfahren, die die gleiche oder mehr Sicherheit bei weniger bis kaum feststellbarem Energieverbrauch gewährleisten. Dazu gehört das Tangle-Verfahren von IOTA.

Bitcoin ist in dieser Hinsicht nicht zeitgemäß. Selbst für die zehn Jahre alte, stromfressende Urmutter der Kryptos gibt es mittlerweile das sog. Lightning-Netzwerk, ein Verfahren, um Transfers mit sehr wenig Stromverbrauch noch kostengünstiger durchzuführen. Schließlich bindet Bitcoin noch immer über die Hälfte der Marktkapitalisierung aller Kryptowährungen von aktuell umgerechnet rund 250 Mrd. US-Dollar.

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