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Wirtschaftsaufschwung in der CEEMEA-Region

Mitteleuropa: Chancen in Zloty, Forint und Lira

Die CEEMEA-Region erlebt einen wirtschaftlichen Aufschwung, der Anlegern attraktive Chancen bietet. FUCHS-Devisen hat sich in der Region umgesehen.

Die Konjunktur in der CEEMEA-Region (Mittel- und Osteuropa, Naher Osten und Afrika) belebt sich. Der Einkaufsmanagerindex (PMI) für die Gesamtregion stieg im Mai von 49,0 auf 50,0 Punkte und erreichte damit die Schwelle zwischen Schrumpfung und Wachstum. Noch wichtiger für Anleger: Die wirtschaftliche Dynamik verbessert sich zunehmend in der Breite. 

Ungarn, Rumänien und Türkei im Fokus

Mehrere Länder Mittel- und Osteuropas zeigen eine gute Entwicklung. Besonders positiv überraschten Ungarn, Polen und Rumänien. In Polen erreichte der PMI mit 49,4 Punkten den höchsten Stand seit mehr als einem Jahr. Die laufenden Aktivitätsindikatoren deuten dort bereits auf ein Wirtschaftswachstum von rund 3,6% hin. Auch in Ungarn und Rumänien hat sich die Konjunkturdynamik verbesser.

Bemerkenswert ist zudem die Entwicklung in der Türkei. Der PMI sprang auf den höchsten Stand seit zwei Jahren. Gleichzeitig beschleunigte sich das Wirtschaftswachstum deutlich. Nach Jahren hoher Inflation und massiver Währungsschwäche zeigen die wirtschaftspolitischen Anpassungen erste Erfolge.

Anlagechancen in der Region

Für Devisenanleger ergibt sich daraus ein interessantes Bild. Die Fundamentaldaten sprechen zunehmend für mittel- und osteuropäische Währungen. Besonders der polnische Zloty dürfte von der robusten Binnenwirtschaft, steigenden Reallöhnen und anhaltenden Kapitalzuflüssen profitieren. Auch der ungarische Forint, den wir hier vor kurzem empfholen hatten, bleibt aufgrund seines vergleichsweise hohen Zinsniveaus attraktiv. Die türkische Lira bietet zwar weiterhin hohe Renditen, bleibt jedoch die spekulativste Anlage unter den CEEMEA-Währungen.

Anleger, die auf Polen setzen wollen, könnten polnische Staatsanleihen in Lokalwährung ins Portfolio holen. Dafür eignen sich z. B. der iShares JP Morgan EM Local Government Bond UCITS ETF (ISIN: IE 00B 5M4 WH5 2). Wer etwas breiter auf die gesamte Region setzen will, kann den VanEck Emerging Markets Local Currency Bond ETF wählen (ISIN: NL 000 969 022 1). 

Aktien sind eine lukrative Beimischung

Auch Aktien aus der Region sind eine lukrative Beimischung. Wertpapiere aus Polen sind interessant. Eine der interessantesten Aktien aus Ungarn ist die OTP Bank (ISIN: HU 000 006 172 6). Die haben wir in FUCHS-Kapital vor einer Woche ausführlich analysiert und auch in unser FUCHS-Depot gekauft. Anleger, die Chancen in der Türkei ergreifen wollen (und die höheren Währungsrisiken akzeptieren können), können auf Aktien von Turkcell setzen (ISIN: TR ATC ELL 91M 1).

Fazit: Die CEEMEA-Region bleibt ein heterogenes Anlageuniversum. Anlger sollten sich auf die näher liegenden Chancen in Mittel- und Osteuropa konzentrieren. Derzeit erscheinen uns der polnische Zloty und der ungarische Forint besonders attraktiv. Wer höhere Risiken akzeptiert, findet auch in der türkischen Lira und ausgewählten türkischen Aktien wieder interessante Chancen.
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