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Fuchs-Prognose im Februar 2019

Neue Euro-Stärke noch nicht in Sicht

Bullen und Bären ringen gerade verbissen darum, wer in den nächsten Monaten den Ton angeben wird. Copyright: Pixabay
Die großen Währungen befinden sich momentan in einer Abwärtsrevision. Neue Impulse, um die Währungen zu beleben, sind nicht in Sicht. Nur eine Währung sticht positiv heraus.

Die US-Notenbank hat die Aufwärtsperspektive für den Greenback gekippt. Das Zurückrudern der Fed raubt dem Dollar die Rückendeckung, die er durch weiter steigende US-Zinsen gehabt hätte. Diese war zwar nicht mehr hoch, die Fed hatte bereits zunehmende Zurückhaltung signalisiert. Aber da die US-Währungshüter nun sämtliche straffenden Maßnahmen (Zinserhöhungen, Bilanzabbau) zur Disposition gestellt hat, werden die Märkte eine Zinspause für die USA einpreisen.

Damit verändert sich an den Märkten die langfristige Perspektive für den US-Dollar – und folgt unserem hier schon aufgezeigten Szenario. Der US-Zinsvorsprung wird nicht mehr wachsen. Am langen Ende kommen die US-Zinsen mit den abkühlenden Konjunkturaussichten leicht zurück. Wir hatten das in unserer vorigen Zins-Prognose so aufgezeichnet (vgl. Tabelle). Der Greenback wird spätestens im zweiten Quartal seinen zyklischen Höhepunkt erreichen. Die seit gut vier Monaten bestehende sehr enge Seitwärtsrange zwischen 1,12 und 1,15 dürfte bald in Richtung 1,20 verlassen werden.

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