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Iran-Entspannung drückt die Norwegische Krone

Ölpreis drückt Krone

Norwegen hat vom Iran-Krieg doppelt profitiert. Durch den hohen Ölpreis und die stärkere Währung. Doch beides fällt jetzt auf Vorkriegsniveau zurück.

Während die Folgen des Iran-Krieges und der Schließung der Straße von Hormus die meisten Länder arg belastete, hat Norwegen gleich doppelt davon profitiert. Zum einen spülte der steigende Ölpreis viel Geld in die Kasse. So kostete das Barrel der Nordseesorte Brent vor dem Beginn des Irankriegs am 27. Februar noch moderate 72,48 US-Dollar. Ende März mussten dafür stolze 118,35 Dollar auf den Tisch geblätterte werden. Ein Plus von 63%.

Zum anderen trieben die Petrodollars die Krone in die Höhe. Während der Euro 27. Februar noch 11,2370 Kronen kostete, waren es am 21. Mai nur noch 10.7331. Dies ist ein Anstieg von 4,7% in weniger als drei Monaten.

Rückfall auf Vorkriegsniveau

Doch mit der anstehenden Öffnung der Straße von Hormus scheint die nordische Party vorerst vorbei zu sein. So kostete ein Barrel Brent am gestrigen Donnerstag nur noch 73,34 Euro und der Euro lediglich 11,2484 Kronen. Beide Werte sind also nach ihrem Höhenflug während des Kriegs auf Vorkrisenniveau zurückgefallen.

Dennoch bleiben Investments in Norwegischen Kronen weiterhin als Absicherung interessant. Erstens korreliert die Rohstoffwährung negativ zu anderen Währungen, weshalb sie zur Stabilisierung von größeren Portfolios geeignet ist. Zweitens liegt das Zinsniveau in Norwegen deutlich höher als in Deutschland.

Attraktive Anlagemöglichkeiten

So wiesen die zehnjährigen deutschen Bundesanleihen am Donnerstagnachmittag eine Verzinsung von 2,8515% auf. Dagegen waren es bei den zehnjährigen norwegischen Staatsanleihen höchst attraktive 4,222%.

Fazit: Der Rückfall der Norwegischen Krone kann ist eine gute Gelegenheit, um günstig in norwegische Anleihen oder Aktien zu investieren.
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