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Stockholmer Währungshüter moderieren Übergang

Schweden: Leitzins steigt, Währung fällt

Schwedische Reichsbank. © picture alliance / Alexander Farnsworth | Alexander Farnsworth
Die Schwedische Krone fällt zum Euro immer tiefer. Das liegt auch an neuen Tönen, die die Währungshüter der Riksbank nach ihrer jüngsten Zinsentscheidung anschlugen. Wie Anleger davon profitieren, erläutern FUCHS-Devisen.
Trotz einer Leitzinserhöhung von 3,0 auf 3,5% schwächelt die Schwedische Krone. Nach der Bekanntgabe durch die Riksbank stieg EUR|SEK von 11,30 auf 11,40. Die Ursache dafür sind zweifelnde Töne aus der Notenbank. So sprachen sich zwei der fünf Mitglieder dafür aus, den Leitzinssatz nur um 25 Basispunkte anzuheben. Ein solcher Schritt gilt nun für die nächste Zinssitzung als wahrscheinlich. Die Markterwartung für den Leitzins-Gipfel ist nach der Bekanntgabe auf unter 4% gefallen. 

Die vorsichtigen Töne der Riksbank überraschen auch angesichts der Inflationsprognose für 2023. Denn die hob sie von zuletzt 5,5% auf nun 5,9% an. „Entweder weiß die Riksbank etwas mehr über Inflation als der Rest von uns, oder sie glaubt, dass die Inflation im zweiten und dritten Quartal stark zurückgehen wird“, so Lars Kristian Feste, Leiter des Bereichs Fixed Income bei Ohman Fonder.

Anlagechancen in Schweden

Durch die absehbar gemäßigtere Geldpolitik ist die Krone aus unserer Sicht günstig bewertet. Ein für uns äußerst sicherer Hafen sind schwedische Staatsanleihen. Die noch zwei Jahre laufende SEK-Anleihe (ISIN: SE 000 567 660 8) stellt bei einem aktuellen Kurs von 99,09% und einem Kupon von 2,5% eine Rendite von 3,09% p.a. in Aussicht. Am Aktienmarkt halten wir den Klimatechnik-Spezialisten Nibe Industrier (ISIN: SE 001 598 801 9) und den Bergbaukonzern Boliden (ISIN: SE 001 776 871 6) für aussichtsreich. 

Fazit: Schweden ist ein stabiler und sicherer Hafen. Die schwache Krone eröffnet Anlegern Einstiegsmöglichkeiten.
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