Hier können Sie zwischen der Ansicht für Geschäftskunden und Privatkunden wechseln.
Informationen und qualifizierte Einschätzungen zu Chancen und Risiken
030-288 817-20
Geschäftskunde
Privatkunde
0,00 €
2474
Alpenrepublik kann Rezession abwenden

Schweizer Franken ist als Sicherheitswährung die erste Wahl

Euro und Schweizer Franken. (c) Schlierner/Fotolia
Mit einem moderaten Konjunkturausblick geht die Schweiz in das Jahr 2022. Für Anleger halten wir eine Diversifizierung in den Franken weiterhin für sinnvoll. Dennoch haben einige Währungen zum Franken auch Erholungspotenzial.

Die Schweizer Wirtschaft geht mit moderaten Aussichten in das Jahr 2023. Credit Suisse (CS), das Wirtschaftsministerium (Seco) und die Konjunkturforscher der ETH Zürich (KOF) legen sich mittlerweile darauf fest, dass die Alpenrepublik nicht in eine Rezession rutschen wird. 

Die Beschäftigung werde zunehmen, die Löhne um 2,3% steigen, bei gleichzeitig rückläufiger Inflationsrate (aktuell 3%). Das wiederum stützt den private Konsum der mit 1,4% moderat wachsen wird (2022 +4%). Die Zuwanderung stützt den Konsum und die Immobilienmärkte. Die Energiemangellage ist in der Schweiz ein weitaus geringeres Thema als in Deutschland. Das BIP werde laut CS um 1% bis 2% zulegen. Die KOF ist zurückhaltender, rechnet aber immer mit einem Plus von 0,7%.

Franken gehört als sicherer Hafen ins Portfolio

In diesem Umfeld bleibt der Schweizer Franken ein sicherer Hafen par excellence. EUR|CHF stabilisiert sich im Kursniveau um 0,98. Wir erwarten für die Eurozone eine Winterrezession, die den Kurs Richtung 0,95 drücken könnte. Generell legen wir uns aber auf die Lauer für eine Euro-Erholung. Wir meinen, dass die Schweizerische Nationalbank (SNB) vor der Europäischen Zentralbank (EZB) das Ende ihrer Zinsanhebungen signalisieren wird. Das dürfte den Euro wieder zur Parität treiben.

Bei USD|CHF sehen wir derzeit ein gutes Niveau, um sich Long zu positionieren. Der Dollar ist von der Parität inzwischen deutlich auf Kurse um 0,92 gefallen. Hier stößt er auf eine solide Unterstützung. Im weiteren Verlauf sehen wir das Paar zwischen 0,9 und 1,0 USD|CHF.
Fazit: Eine Diversifizierung in den Schweizer Währungsraum ist weiterhin sinnvoll, um die Risiken eines Portfolios zu reduzieren.
Neueste Artikel
  • Gesamtschau und Wochenbericht in KW 6 für PP V, PP VII, PP VIII und PP IX

Entwicklungen, Risiken und Strategien in Kalenderwoche 6

Illustriert mit Canva und ChatGPT
Die sechste Kalenderwoche zeigt deutliche Unterschiede zwischen den Projekten: Während einige Benchmarks stabil bleiben, übertreffen aktive Depots ihre Vergleichsgröße teils deutlich. Besonders Projekt 7 und 9 demonstrieren, wie stark Handelsverhalten die Performance beeinflusst. Die Spannbreite der Ergebnisse reicht von klaren Spitzenwerten bis zu massiven Verlusten und macht Strukturqualität zum entscheidenden Erfolgsfaktor.
  • Wochenbericht zu Projekt IX in KW 6: Rendite, Risiko und Handel

Handel oder Ruhe? KW 6 zeigt, was wirklich zählt

Illustriert mit Canva und ChatGPT
Nur drei Vermögensverwalter griffen in KW 6 aktiv in ihre Portfolios ein, während die Mehrheit – einschließlich des Benchmarkdepots – keine einzige Order platzierte. Dennoch entwickelten sich die Depots im Projekt 9 (Stiftungsportfolio) sehr unterschiedlich. Einige Häuser profitieren spürbar vom Marktumfeld, andere müssen Verluste hinnehmen. Die Woche zeigt laut den Daten von infront: Die richtige Allokation ist oft entscheidender als jede Umschichtung.
  • Wochenbericht zu Projekt VIII in KW 6: Performance, Gewinner und Verlierer

Starke Fondsmanager in KW 6: Wer Projekt 8 nach vorn zieht

Illustriert mit Canva und ChatGPT
In Woche 6 verliert das Benchmarkdepot (vermögensverwaltende Fonds) leicht, während mehrere Vermögensverwalter klare Gewinne erzielen und andere stark zurückfallen. Da in Projekt 8 keine Handelsaktivitäten stattfanden, spiegeln alle Veränderungen ausschließlich die Marktbewegungen wider. Die Analyse anhand der Daten von infront zeigt, wer überzeugt – und wer deutlich hinter dem Markt zurückbleibt.
Zum Seitenanfang