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Aufgaben für den Europäischen Währungsfonds

Staatsschulden in der Eurozone rückläufig, aber ...

In Europa geht die Quote der Staatsschulden insgesamt spürbar zurück. Leider nicht bei den Hauptsündern. Das hat Konsequenzen für den geplanten Europäischen Währungsfonds.

Die Staatsfinanzen in der Eurozone sehen dank guter Konjunktur optisch besser aus. Die Staatsschuldenquote der Eurozone ist von 2014 bis 2017 (jeweils 3. Quartal) um 4,2% Prozentpunkte auf jetzt 88,1% vom BIP gefallen. Rund 4% vom BIP wären im Krisenfall schon ein beachtlicher Spielraum für die Finanzpolitik.

Das Problem sind die Pappenheimer. Frankreich (98,4%), Italien (134,1%) und Belgien (107%) gehören weiter zu den größten „Sündern" der Eurozone. Trotz des Aufschwungs erzielen sie keine deutlichen Fortschritte bei der Konsolidierung der Staatsfinanze

Fazit: Der geplante Europäische Währungsfonds täte gut daran, konsequent auf solide Staatsfinanzen zu setzen.

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