Informationen und qualifizierte Einschätzungen zu Chancen und Risiken
030-288 817-20
0,00 €
1098
Die "Unruhestifter" sind eingefangen

Stabile (Groß-)Wetterlage

Stabile (Groß-)Wetterlage im Währungsgefüge. Copyright: Pexels
Joe Biden wird allgemein als neuer Präsident der Vereinigten Staaten anerkannt. Damit ist ein größerer Unsicherheitsfaktor beseitigt. Das Pandemiegeschehen in Europa ist nach wie vor – gemessen an den offiziellen Infektionsdaten – "virulent". Mit der Aussicht auf einen Impfstoff weicht aber auch hier die Unsicherheit aus den Währungsmärkten.
Das Währungsgeschehen mitsamt dem Euro befindet sich in einer alles in allem stabilen Großwetterlage. Wechselkurs-Anpassungen erfolgen in einem eher kleinen Rahmen. Die bisherigen Bandbreiten sind stabil.


USD: Der Dollar verharrt zum Euro auch in der kommenden Woche in seiner aktuellen Bandbreite, die wir unten um einen Cent auf 1,17 angepasst haben.
Halten. 1,17 – 1,19
Aktuell: 1,1807

JPY: Der Yen hat einen Satz nach oben gemacht (Gründe s.S.2), kommt jetzt aber in das alte Band zurück und dürfte auf Wochensicht zum Euro zulegen.
Verkaufen. 120 – 124
Aktuell: 123,83

GPB: Die Spekulation auf einen Brexit-Deal (s.S.2) trieb das Pfund kurzzeitig unter 0,90. Jetzt kommt es wieder zurück in die alte Bandbreite.
Halten. 0,89 – 0,91
Aktuell: 0,8998

CHF: Der Franken behält seinen Seitwärtspfad zum Euro bei.
Halten. 1,06 – 1,08
Aktuell: 1,0797

PLZ: Der volatile Zloty hat weiter die Chance auf leichte Kursgewinne zum Euro. Wir ändern die Bandbreite ab.
Verkaufen. 4,46 – 4,52
Aktuell: 4,4907

CAD: Die Schwäche des Loonie setzt sich fort. Analog zur Schwäche der kanadischen Wirtschaft. Wir erweitern die Bandbreite zum Euro nach oben.
Kaufen. 1,54 – 1,57
Aktuell: 1,5544

AUD: Der langfristige Seitwärtstrend hält den Aussi in seinem Band fest.
Halten. 1,62 – 1,66
Aktuell: 1,6325
Fazit: Bis zum Jahresende dürfte die Lage auf den Devisenmärkten stabil bleiben.
Meist gelesene Artikel
  • Fuchs plus
  • Kaffee wird teurer

Angebot dünnt aus und Container fehlen

Jetzt wird der Kaffee-Preis heiß. Einerseits mangelt es an Containern zum Transport der braunen Bohne. Andererseits gehen auf der Angebotsseite gut 30 Millionen Sack Kaffee verloren. Der Trinkgenuss dürfte somit bald wieder teurer werden.
  • Und täglich grüßt das italienische Murmeltier

Mario Draghi: Letzte Hoffnung für den Euro?

Krise in Rom. Copyright: Pexels
Mitgefangen, mitgehangen – das gilt in der EU. Daher ist jede Krise in einem größeren EU-Land – noch dazu in einem extrem hoch verschuldeten wie Italien – immer auch eine Krise des Euroraums und des Euro. Bekommt Italien nun seine letzte Chance?
Neueste Artikel
  • Fuchs plus
  • Verschärfte Investitionskontrolle

Längere Vorlauffristen bei Unternehmensverkäufen

Erneut steht eine Verschärfung der Investitionskontrolle an. Es ist die dritte innerhalb nur eines Jahres. Unternehmen sollten sich rechtzeitig darauf einstellen.
  • Fuchs plus
  • Immobilienmarkt 2021

Stabil, aber...

Immobilienmarkt 2021. Copyright: Pixabay
Die Warnzeichen am Immobilienmarkt verdichten sich. Aber 2021 wird der Markt insgesamt stabil bleiben. Die Schere zwischen schwachen Mietzuwächsen und stärker steigenden Kaufpreisen geht immer weiter auf. Die Renditen sinken im Trend weiter. Anlagechancen müssen immer feiner selektiert werden.
  • Fuchs plus
  • Autos, Erneuerbare und China als Treiber

Der Kupferpreis steigt steil

Binnen Jahresfrist hat sich der Kupferpreise mehr als verdoppelt. Das geht auf den hohen Bedarf für die Umstellung der Energiwirtschaft auf Erneuerbare und der Autoindustrie auf Elektroautos zurück.
Zum Seitenanfang