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Der Euro stabilisiert seinen Kurs

Uneinheitliches Bild

Der Wirtschaftskalender ist voll: Chinas Industrieproduktion ist um 3,9% gestiegen, Deutschlands BIP fürs erste Quartal wird bekannt gegeben, dazu die aktuellen Einzelhandelsumsätze in USA und nächste Woche geht der Zahlenreigen weiter. Das macht die Währungsprognose auf Wochensicht unsicher. Denn in Coronazeiten sind Überraschungen an der Tagesordnung.
Die aktuellen Wochentendenzen wichtiger Handelswährungen gegenüber Euro:


USD: Euro und Dollar haben eine vorläufige neue Balance gefunden. Sie sollte auch auf Wochensicht gelten. Eine Fülle an erwarteten neuen Zahlen schafft dabei Unsicherheit.
Halten. 1,07 – 1,10
Aktuell: 1,0806

JPY: Der Yen ist weiter stark und will unter 115. Mehr als einen weiteren Dip unter diese Marke trauen wir ihm auf Wochensicht noch nicht zu.
Verkaufen. 114 – 117
Aktuell: 115,89

GPB: Im Pfundkurs spiegelt sich die unsichere Brexit-Perspektive für UK. Derzeit gehen die Wetten verstärkt auf einen Exit ohne Vertrag. Das schwächt das Pfund. Die Range ist aber stabil.
Halten. 0,87 – 0,89
Aktuell: 0,8849

CHF: Der Frankenkurs ist zum Euro wie angenagelt. Auf Wochensicht erwarten wir keine Veränderung.
Halten. 1,05 – 1,06
Aktuell: 1,0515

PLZ: Der Zloty festigt gerade seine Range. Im mittelfristigen Trend weist der Kursverlauf aber weiter abwärts, in Richtung 4,60.
Halten. 4,54 – 4,57
Aktuell: 4,5583

CAD: Der Loonie schwankt in einem weiten Band, will gegenüber Euro auf Wochensicht aber nach unten und peilt 1,50 an.
Verkaufen. 1,50 – 1,53
Aktuell: 1,5179

AUD: Der Aussi hat gerade in die Aufwärtsbewegung geschaltet. Die könnte noch etwas anhalten. Kurse jenseits von 1,68 sind auf Wochensicht denkbar.
Kaufen. 1,64 – 1,70
Aktuell: 1,6744
Fazit: Der Euro hat – außer zum Yen – etwas Festigkeit zurückgewonnen. Die mittelfristigen Trends zeigen ihn stärker (teurer).
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