Informationen und qualifizierte Einschätzungen zu Chancen und Risiken
030-288 817-20
2166
Konjunktur in der Eurozone

Weiter freundlich

In der Eurozone sind keine großen Risiken für die Konjunktur erkennbar. Es geht weiter aufwärts. Interessant ist der Blick auf die Inflationsrate.

In der Eurozone sind keine großen Risiken für die Konjunktur erkennbar. Es geht weiter aufwärts. Die Industrieproduktion legte zuletzt ebenso zu – um 3,2% – wie die Umsätze der Einzelhändler (+2,6%; alle Daten jeweils zum Vorjahr). Beides liegt im Rahmen der Erwartungen. Der für die Eurozone – namentlich Deutschland – wichtige Außenhandel liefert ebenfalls weitere Zuwächse: Die Exporte nahmen um 6,1%, die Importe um 8,2% zu. Entsprechend gut sind auch die Stimmungsindikatoren sowohl für die Einzelstaaten wie für Euroland insgesamt.

Einkaufsmanager auf Expansionskurs

Auch die Einkaufsmanager-Indizes deuten weiter auf Expansion. Sie lagen zuletzt durchgängig über 55 Punkten. Das ist eindeutig im Expansionsbereich und zudem auch jeweils etwa einen vollen Punkt über den Erwartungen.

Bemerkenswert ist zudem, dass zuletzt Frankreich und Italien mit positiven Überraschungen hervorstachen. Dort läuft es noch ein bisschen besser als in Deutschland und Spanien. Allerdings unterstreicht nicht zuletzt die aktuelle Prognose der Forschungsinstitute für Deutschland mit dem nach oben revidierten Wachstum, dass sich die hiesige Wirtschaft bis auf Weiteres keine Sorgen zu machen braucht.

Selbst die Inflationsrate hat sich mittlerweile mit 1,5% nicht allzu weit vom Ziel (2%) entfernt etabliert. Die Kernrate ohne Energie und Lebensmittel beträgt 1,2%. Auch hier droht kein großer Schaden mehr. Von daher dürfte lediglich der unzeitige Auftrieb des Euro die EZB vorerst daran hindern, das Ankaufprogramm weiter zu verringern. Aber auch in diesem Punkt dürfte um die Jahreswende eine Neuorientierung stattfinden. Einen direkten Zinsschritt halten wir frühestens im letzten Quartal 2018 für wahrscheinlich.

Fazit: Der Euro dürfte derzeit seine ganze Stärke ausspielen. Wir erwarten eine Korrektur nach unten.

Neueste Artikel
  • Monitoring bestätigt positiven Eindruck bei Merck Finck

Grüne Vertrauensampel für Merck Finck - institutionelle Stärke und Kundenorientierung prägen das Vertrauensprofil

Illustriert mit Canva und ChatGPT
Die FUCHSBRIEFE Prüfinstanz bewertet Merck Finck im Trusted-Wealth-Manager-Test 2026 mit Grün. Die zur Quintet-Gruppe gehörende Privatbank überzeugt durch transparente Governance-Strukturen, ein außergewöhnlich detailliertes Beschwerdemanagement und eine offene Kommunikation auch bei rechtlichen Auseinandersetzungen. Stärken zeigt das Haus insbesondere bei Prozessqualität, Risikomanagement und Kundenorientierung. Lesen Sie hier.
  • Monitoring bestätigt positiven Eindruck zur Bank im Bistum Essen eG

Bank im Bistum Essen überzeugt mit klaren Strukturen und hoher Verlässlichkeit

Illustriert mit Canva und ChatGPT
Die Bank im Bistum Essen eG erreicht im Trusted-Wealth-Manager-Test 2026 die Grünstufe der Vertrauensampel. Das Institut punktet mit klaren Zuständigkeiten, einer konfliktarmen Historie und einem professionell organisierten Beschwerdemanagement. Die Selbstauskunft vermittelt das Bild einer regional verwurzelten Bank mit kurzen Entscheidungswegen und hoher Prozessdisziplin.
  • Zum 14. Münchner Vermögenstag der V-Bank

„Gute Governance ist langfristig wichtiger als steuerliche Optimierung.“

Illustriert mit Microsoft Copilot
Viele Vermögensinhaber verbinden mit Stiftungen Vermögensschutz, Steuervorteile und Nachfolgeplanung. Doch halten diese Erwartungen einer kritischen Prüfung stand? Darüber sprach François Baumgartner, Chefredakteur FUCHSBRIEFE Prüfinstanz, auf dem 14. Münchner Vermögenstag der V-Bank mit Carolin Vogel und Dr. Rafael Hörmann von der CHP Rechtsanwalt & Steuerberater Partnerschaftsgesellschaft mbB. Die Experten zeigen, wann eine Stiftung sinnvoll ist und wann andere Lösungen besser passen.
Zum Seitenanfang