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Japanischer Yen bekommt Schub gegen USD und Euro

Yen profitiert von US-Zöllen

Die momentan noch hohe Zinsdifferenz zwischen Yen und Euro sowie Dollar schwingt zunehmend zugunsten des Yen um. Darum dürfte die japanische Devise als Anlagewährung wieder vermehrt in den Blickpunkt rücken. FUCHS-Devisen zeigen, mit welchen Produkten Anleger profitieren können.

Die angekündigte Zoll-Anhebung durch den designierten US-Präsidenten Donald Trump auf Importe aus China, Kanada und Mexiko erhöhten zuletzt die Spannungen mit den wichtigen Handelspartnern. Die Maßnahme wird einen Preis-Impuls setzen. Das wird die ohnehin hartnäckige Teuerung jenseits des Atlantiks antreiben (FB vom 28.11.). Die Zölle dürften für die USA zudem wachstumsdämpfend wirken. Das dürfte auch den Yen anschieben. Diesen Effekt haben wir schon 2019 im Zusammenhang mit der Einführung neuer Zölle beobachtet.

Diese Aussicht spiegelt sich bereits im Währungspaar USD|JPY. Auch gegenüber dem Euro bekommt der Yen wieder eine Aufwärtsperspektive. Der Yen hat den Bereich um 165 EUR|JPY getestet. Das jüngste Hoch liegt bei 156 und ist das nächste Ziel für eine Yen-Aufwertung.

Mit Hebel auf den Yen

Anleger können mit Hebel-Instrument gut auf einen Yen-Anstieg spekulierne. Der Vontobel-Put mit der WKN VD9SFO gibt Anlegern die Chance, mit einer Laufzeit bis zum 19. Dezember 2025 an einer Klettertour des Yen teilzuhaben. Der Warrant wird aktuell mit 4,35 Euro gepreist und hat seinen Basispreis bei 156 EUR|JPY. Bei einem Aufgeld von 6,6% liegt der Hebel bei 10,3.

Wer diversifiziert und kostengünstig in japanische Aktien investieren möchte, findet mit einem ETF von Amundi (WKN A2PBLK) eine Möglichkeit. Der ausschüttende Fonds deckt physisch repliziert mit 300 Positionen große und mittelgroße Unternehmen ab. Er hat eine jährliche Gesamtkostenquote von nur 5 Basispunkten. Neben Industriewerten mit einer Gewichtung von 24% nimmt Nichtbasiskonsum mit 18% und Technologie mit 13,3% den größten Raum ein. Die aktuelle Ausschüttungsrendite beläuft sich auf 1,7%. Eine thesaurierende Variante bietet BNP (WKN A2ADB6). Der Fonds wird nach ESG-Kriterien allokiert und beinhaltet 155 Positionen. Die jährlichen Gesamtkosten belaufen sich auf 0,16%.

Defensiv mit Anleihen und Cash

Neben Bankguthaben auf Yen und geldmarktnahen Engagements (FV vom 8.11.) bieten ETF auf Anleihen mit einer Laufzeit von ein bis drei Jahren eine weitere Kupon-Alternative. Ein Beispiel ist der UBS-ETF mit der WKN A2PX96. Der Fonds enthält 46 Positionen, thesauriert seine Erträge und weist eine Gesamtkostenquote von 0,15% pro Jahr auf. Der Fokus auf kurze Laufzeiten vermindert das Kursrisiko bei anziehenden Zinsen.

Fazit: Es wird sich weiter lohnen, noch antizyklisch die Yen-Schwäche für einen Einstieg zu nutzen. Seit unserer Empfehlung Anfang November baut der Yen seinen Zugewinn gegenüber dem Euro und Greenback aus. Anleger können auch zu Anleihen- oder auch zu Aktien-ETFs greifen.
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