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Der Aufschung als zähe Angelegenheit

Yen schwächelt zum Euro

Japan hat die Corona-Pandemie bislang recht gut überstanden. Der erhoffte Aufschwung ist aber noch kaum erkennbar. Das, obwohl der Nachbar China Tritt wieder gefasst hat und durch seine Importnachfrage regionale Impulse liefert.

Japan hat die Corona-Pandemie bislang recht gut überstanden. Der Aufschwung wird dennoch schwieriger, obwohl der Nachbar China Tritt wieder gefasst hat. Seine Importnachfrage liefert regionale Impulse. Trotzdem bleibt Japans Dynamik schwach, wie die aktuellen Einkaufsmanager-Indizes zeigen. Sie konnten zwar per Juli leicht zulegen. Dennoch blieben sie bei 45 Punkten hängen. Das deutet klar auf weitere Schrumpfung.

Die ist auch bei der Industrieproduktion zu erkennen. Sie liegt per Juni um 17,7% unter dem Vorjahresmonat. Schwach blieben auch die Umsätze der Einzelhändler. Per Juli fallen sie um 1,2% zum Vorjahr.

Aufwertungsdruck lässt nach

Mit der erkennbaren Schwäche hat auch der Aufwertungsduck nachgelassen. Der Yen hält sich auf starkem Niveau zum Dollar und schwächelt gegenüber dem Euro. Die Geldpolitik hat ihre Möglichkeiten ausgeschöpft. Von dort werden vorerst keine Impulse für die Wechselkurse des Yen kommen.

Fazit: Mit dem Aufwertungsdruck sind auch die Gründe für die Derivate auf einen starken Yen entfallen und sollten abgestoßen werden.

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