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Notenbank hält den hohen Zins stabil

Zoll-Deal könnte UK-Anlagen antreiben

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Im Zollstreit zeigen sich Fortschritte: Mit Japan wurden die Zollsätze auf 15% gesenkt, die Aktienmärkte in den USA und Japan profitieren. Auch das Pfund und UK könnten von einem Zoll-Deal mit den USA profitieren. FUCHS-Devisen zeigen Anlagechancen auf.

Im Zollstreit bewegen sich die Fronten. Mit Japan wurden die Sätze neu auf 15% verhandelt, das hat die Aktien in den USA und Japan bereits angehoben. Mit dem Vereinigten Königreich könnten ebenso Vorzugskonditionen verhandelt werden. Vor allem der Autosektor würde davon profitieren. Das Pfund legt bereits gegenüber dem Greenback zu. Auch gegenüber dem Euro stehen die Chancen für GBP gut.

Die Bank of England stützt das Pfund ebenfalls. Sie hat bei ihrem jüngsten Termin im Juni die Zinsen bei 4,25% belassen. Nur drei der neun Komitee-Mitglieder stimmten für eine Senkung um 25 Basispunkte. Zu hoch erscheint der Inflationsdruck trotz globaler Konjunktursorgen.

Inflation zieht an

Die Währungshüter rechnen erst mit dem neuen Jahr mit einem Rückgang der Inflation in Richtung ihres Ziels von 2%. Im Juni erreichte die Teuerung mit 3,6% den höchsten Stand seit Januar 2024. Nach 3,4% im Vormonat erwartete der Markt abermals 3,4%. Mittlerweile hat sich ein Aufwärtstrend seit September 2024 von 1,7% entwickelt. In Anbetracht der preistreibenden Zölle dürfte sich dieser fortsetzen und dem Pfund eine Stütze geben.

Zum Dollar legt das Pfund zu und bewegt sich seit dem Zwischentief im September 2022 in einem Aufwertungstren. Zum Euro testet GBP eine Unterstützung vom April dieses Jahres bei 0,868 EUR|GBP. Die hohe Zinsdifferenz spricht aber mindestens für eine kurzfristige Gegenbewegung. Sollte der Widerstand bei 0,84 EUR|GBP fallen, dürfte das nächste Ziel das Dezemberhoch bei 0,824 EUR|BP das nächste Ziel sein. Aktien und Anleihen aus England erhalten davon einen Rendite-Schub.

Rendite mit Kupons und Dividenden

Wer Anleihen bevorzugt, wird mit Pfund-Papieren fündig. Der Belgische Staat hat eine Anleihe mit der WKN 858710 begeben, die noch bis 28. Mai 2032 läuft. Das Zinspapier offeriert mit einem sehr hohen Investmentgrade-Rating von Aa3 einen Kupon von 5,7%. Bei einem Kurs von 104,95% beläuft sich die Rendite auf 5,43%. Nächster Zinstermin des Jahreszahlers ist der 28. Mai 2026. 

Wer Unternehmensrisiken nicht scheut, findet bei der Beteiligungsgesellschaft 3i Group einen mit einem A3-Rating bewerteten Corporate mit einer Restlaufzeit bis 03. Dezember 2032. Der Bond zahlt einen Kupon von 5,75% und rentiert bei einem Kurs von 103,94% auf Verfall mit 5,15%. Nächster Zinstermin ist der 03. Dezember.

Dividenden mit REIT

Wer eine relativ hohe und steuerbegünstigte Ausschüttung sucht, wird bei börsengehandelten Immobilienfondsaktien (REITs), fündig. Ein Beispiel ist Primary Health Properties (WKN A142J2). Der Small-Cap betreibt Arztpraxen für die medizinische Grundversorgung. Der auf dezentrale Lagen fokussierte REIT bietet Platz für Allgemeinmediziner und andere Gesundheitseinrichtungen. In den vergangenen sieben Jahren hat der REIT seinen Umsatz um durchschnittlich 14% per anno gesteigert. Das operative Ergebnis legte sogar um 22% zu. Bei einem Kurs-Umsatz-Verhältnis von 7,8 und einem Kurs-Buchwert-Verhältnis von 0,9 bezahlen Anleger ein Kurs-Gewinn-Verhältnis für 2026 in Höhe von 10,4. Die in Aussicht gestellte Dividende mündet in einer Rendite von 7,5%. Die Eigenkapitalquote liegt bei mehr als 49%.

Fazit: In UK sind Zinssenkungen unwahrscheinlich. Der Preisdruck zieht einen Boden unter das Pfund und dürfte es sogar weiter anschieben. Fantasie bringt auch ein möglicher Zoll-Deal mit den USA. Investoren profitieren mit Aktien und Anleihen, die davon einen Rendite-Booster erhalten.

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