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Editorial

Zu Tode betrübt und himmelhoch jauchzend

Die aktuelle Lage an den Finanzmärkten verlangt gute Nerven und aktives Handeln.
Sehr geehrte Leserin, sehr geehrter Leser, zu Tode betrübt und himmelhoch jauchzend – von diesen Emotionen war das erste Quartal an der Börse geprägt. Nach dem tiefen Taucher zu Jahresbeginn haben sich die Aktienmärkte nun erholt. Viele Anleger schöpfen neuen Mut und trauen den Börsen wieder etwas zu. Das ist die Basis für anstehende Enttäuschungen. Denn an der fundamentalen konjunktruellen Ausgangslage hat sich nichts gravierend verbessert. Lediglich einige Risiken (Chinas Konjunktur, Rohstoffpreisverfall) scheinen nicht mehr so groß. Im Kern geht es aber darum, ob die großen Notenbanken weiter fähig sind, die Hausse zu steuern. Bei professionellen Anlegern wachsen die Zweifel daran zunehmend. Zugleich haben sich die Märkte an die Droge des reichlich verfügbaren und ultrabilligen Geldes gewöhnt. Schon Andeutungen, der Zustrom könnte gedrosselt oder die Liquidität teurer werden, macht die Börsen extrem nervös. Zugleich trocknen die Notenbanken – voran die EZB – die Märkte mit ihrer überbordenden Liquidität zunehmend aus. Denn immer weniger Assets sind nach den Käufen der Geldhüter handelbar. Das wird sich in weiter steigender Volatilität zeigen. Wer in diesem Börsenumfeld Geld verdienen will, wird aktiv handeln müssen. Dabei dürften in den nächsten Monaten auch Produkte für Seitwärtsmärkte gute Chancen bieten. Einige lukrative Produkte stellen wir Ihnen in den kommenden Ausgaben vor.
Stefan Ziermann, Chefredakteur
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