Informationen und qualifizierte Einschätzungen zu Chancen und Risiken
030-288 817-20
0,00 €
745
Vermögensstrategie

Zurück auf Start

Die Börsen stehen vor einem bewegten 4. Quartal. Und wir schichten unser Aktivdepot um.
Der DAX ist fast am Startpunkt des Börsenjahres angelangt. Nun warten die Weltbörsen auf die US-Wahl. Die könnte – angesichts des ungewissen Ausgangs und der noch schwer einschätzbaren Konsequenzen, falls Donald Trump gewinnt – zu einem echten game changer für die Finanzmärkte werden. Zumindest hat die US-Präsidentenwahl das Potenzial, ähnlich krasse kurzfristige Kursausschläge wie das Brexit-Votum zu provozieren. Bevor die US-Wahl über die Bühne ist, dürften die Märkte keine großen Sprünge machen. Erst wenn für die größte Wirtschaft der Welt politisch etwas klarere Sicht herrscht, werden sich die institutionellen Investoren wieder positionieren. Das wird dann auch mit steigenden Umsätzen einher gehen. Auch die Notenbanken werden bis zum US-Urnengang am 8. November wortreich, aber reglos an der Seitenlinie stehen. Wir gehen fest davon aus, dass die Fed um Janet Yellen keinen Zinsschritt vor der Wahl gehen wird. Die aktuellen Zinsspekulationen halten wir für ein gezieltes Aufkochen alter Argumente in der Gerüchteküche. Letztlich gibt es keine neue Lage am Markt und keine neuen zwingenden Argumente für einen Zinsschritt, die es im vorigen Monat nicht auch schon gegeben hätte. Da die Fed aber so lange wie möglich zögern will, wird sie den Wahltermin verstreichen lassen. Anleger sollten diese relative Ruhephase nutzen, um sich für das Jahr 2017 strategisch zu positionieren. Wie zu Beginn eines jeden Quartals zeigen wir Ihnen unsere aktuelle Vermögensstruktur für ein Gesamtportfolio (vgl. Abb.). Im Vergleich zum vorigen Quartal nehmen wir einige Umschichtungen in Richtung Sicherheit vor. Wir erhöhen den Anteil unseres Versicherungsdepots von 30 auf 40%. Besonders Gold stocken wir als Absicherung gegen einen Finanz-GAU auf. Die global ausufernde lockere Geldpolitik und der Griff der Notenbanken nach Aktien hat uns dazu bewogen. Immerhin kauften die japanische Notenbank bereits Aktien, die schweizerischen Geldhüter ebenfalls. Und es ist durchaus denkbar, dass auch die EZB bald auf diesem Markt als Käufer aktiv wird. Darüber hinaus bauen wir Liquidität und US-Aktien ab und stocken die weiterhin relativ preiswerten Rohstoffe weiter auf. Einerseits ist der US-Aktienmarkt vergleichsweise teuer. Bei Rohstoffen haben wir schon vor einem Jahr den Einstieg gewagt und sind damit übers Jahr hinweg gut gefahren. Da wir überzeugt sind, dass sowohl Öl als auch viele Industriemetalle ihren zyklischen Tiefpunkt hinter sich haben, rechnen wir mit einer fortgesetzten Aufwärtsbewegung in den kommenden Monaten – vielleicht sogar Jahren. Eine ausführliche Kommentierung unserer Strategie und Hinweise auf Opportunitäten finden Sie in unserem Buch „Anlagechancen 2017 – Die große Verstaatlichung“ (380 S.). Es erscheint am 20. Oktober und ist zu bestellen unter Telefon: 030 – 28 88 17 20.

Fazit: Den Börsen steht im 4. Quartal ein heißer Tanz bevor. Die zu erwartende Volatilität wird Chancen bergen, günstig in einige Märkte einsteigen zu können. Warten Sie die Gelegenheit geduldig ab, auch wenn es schwerfällt. Und richten Sie ihre Vermögensstruktur strategisch auf 2017 aus.

Meist gelesene Artikel
  • Fuchs plus
  • Capitell Vermögens-Management AG | TOPS 2020: Vermögensstrategie, Portfolioqualität und Gesamtbewertung

Wichtige Standards verfehlt

Die Vermögensmanager von Capitell sind der Gesamtsicht befriedigend. Vermögensstrategie und Portfolioqualität hängen zurück. © Grafik: Verlag FUCHSBRIEFE
Bei Capitell hat uns das Beratungsgespräch vom deutlichen Mehrwert gegenüber dem Robo Advisor überzeugt. Im Anlagevorschlag sehen wir ebenfalls manches, was das Haus definitiv besser macht als der Algorithmus, insbesondere das Thema Nachhaltigkeit. Dafür stolpern wir über manch anderen Punkt und sehen entscheidende Marktstandards nicht erfüllt, was auch dazu führt, dass wichtige Fragen bei uns offen bleiben.
  • Fuchs plus
  • Regionalwahl in Italien

Ruhe ist die erste Bürgerpflicht

Die Regionalwahl in Italien ist symptomatisch für die augenblickliche Situation in Europa. Kaum scheinen den Menschen Krisen eingedämmt, wählen sie wieder stärker Parteien der klassischen Mitte. Doch diese Erkenntnis hat auch eine Schattenseite.
  • Fuchs plus
  • Bankhaus Krentschker & Co. Aktiengesellschaft | TOPS 2020: Vermögensstrategie, Portfolioqualität und Gesamtbewertung

So individuell wie der Kunde

Das Bankhaus Krentschker zeigt in der Kundeberatung eine sehr gute Gesamtleistung. ©Grafik Verlag FUCHSBRIEFE
Das Bankhaus Krentschker überzeugt mit einem stimmigen Anlagevorschlag, in dem alle Informationen nicht nur verständlich und anschaulich aufbereitet sind, sondern auch umfassend auf den Kunden eingegangen wird – sei es beim Thema Nachhaltigkeit oder bei der individuellen Lebensplanung. Die Wiener arbeiten dabei auf Basis eines lückenlosen Protokolls und ihrer fundierten Hausmeinung. Entscheidungen, wie eher im Euro anzulegen oder Unternehmensanleihen zu bevorzugen sind durchweg gut begründet.
Neueste Artikel
  • Fuchs plus
  • Plus500 Ltd.

Von wegen günstig

Das Schlusslicht des Broker-Rankings 2020 bildet Plus500 Ltd. Neben einer mangelnden Beratung und einer fehlenden Transparenz, fällt der Broker auch mit fadenscheinigen Kostenversprechungen negativ auf. 
  • Fuchs plus
  • Was im Jahr 2020 die Broker bewegt

Handeln mit Hindernissen

Broker müssen klare Akzente setzen, um im Marktumfeld bestehen zu können. Copyright: Pixabay
Die Hebelkürzungen der ESMA wirken nach. Während sich Trader nur an gekürzte Hebel gewöhnen müssen, hat der Schritt für die Tradinganbieter einen massiven Erlösdruck zur Folge. Der wird sehr unterschiedlich aufgefangen – oft jedoch leider zum Nachteil der trading-affinen Kunden.
  • Wettbewerbsdruck setzt so manchem Broker zu

Trader brauchen sichere Technik

Trader brauchen sichere Technik. Copyright: Pixabay
2020 ist das Handelsumfeld für Broker wahrlich nicht einfach. Viele müssen auf Grund von Umsatzrückgängen kürzer treten und verordnen sich einen Schlankheitskurs. Leidtragende von Sparmaßnahmen sind oftmals die Kunden. Wer kann unter diesen Bedingungen noch überzeugen? FUCHSBRIEFE haben sich umgesehen und getestet.
Zum Seitenanfang