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Die Londoner City ist Leidtragende im Brexit-Poker

Brexit-Pläne geben schwache Perspektive für das Pfund vor

Großbritanniens Regierung hat sich auf einen weichen Brexit verständigt. Doch die City of London – das ist schon absehbar – wird geschwächt. Das Pfund hat dies noch nicht eingepreist.

Acht Monate vor dem formellen Ende der EU-Mitgliedschaft des Vereinigten Königreichs liegt ein Papier mit den Vorstellungen der Londoner Regierung vor. Es zeigt, wie es nach dem Austritt weiter gehen soll. Das Konzept sieht einen freien Warenverkehr („Freihandelszone") vor, während der freie Marktzugang für Banken, Versicherungen und Investmenthäuser aufgegeben wurde. Die angestrebten Abkommen „could not replicate the EU's passporting regimes", heißt es.

Die von den Londoner Branchenvertretern propagierte Auffanglinie „gegenseitiger Anerkennung" wurde stillschweigend fallen gelassen. Es findet sich lediglich die explizite Feststellung, dass es bei den (Finanz-) -Dienstleistungen zukünftig einen beschränkten Marktzugang geben werde („. . . . will not have current levels of access to each other's markets").

Schon dieser „weiche" Brexit würde die UK-Wirtschaft schädigen. Trotzdem ist noch offen, ob diese begrenzten Bindungen an die EU in UK mehrheitsfähig sind. Der Widerstand führender Brexiteers wie der zurückgetretenen Minister David Davies und Boris Johnson zielt auf eine weitergehende Trennung ohne Rücksicht auf die wirtschaftlichen Konsequenzen.

Fazit: Die UK-Wirtschaft wird durch den Brexit in jedem Fall erheblich beschädigt. Daran gemessen ist das Pfund immer noch stark überbewertet.

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