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Weiter Taktgeber für die globale Wirtschaft

China sendet Signale der Erholung

Zu Jahresbeginn gab es katastrophale Daten aus China mit zweistelligen Einbrüchen im Gefolge der Corona-Epidemie. Mittlerweile ebbt die Zahl der Infizierten ab. Stattdessen gibt es Signale für eine Erholung.

Es gibt erste Signale, dass die Epidemie in China abebbt. Die Wirtschaft des für die Weltwirtschaft eminent wichtigen Landes hat nach den katastrophalen Daten zu Jahresanfang mit zweistelligen Einbrüchen bei der Industrieproduktion den Tiefpunkt hinter sich. Dafür sprechen nicht nur die Gesundheitsdaten, die ein Abklingen der Epidemie eindeutig anzeigen. Dafür spricht vor allem auch die Energieproduktion, die fast das Niveau vor Ausbruch der Epidemie erreicht hat.

Von daher sind die offiziellen Angaben zum Neustart der Produktion plausibel. Danach arbeiten etwa 70% der Klein- und Mittelbetriebe wieder. Offenbar profitiert China von der Industrielastigkeit der Wirtschaft: Das verarbeitende Gewerbe ist in weit geringerem Maße als die Dienstleister von den Kontakt- und Ausgangsbeschränkungen getroffen worden. Ein gutes Zeichen auch für die deutsche Wirtschaft für die Zeit nach dem Einbruch. Zudem hat die Pekinger Regierung den nötigen Spielraum, um der eigenen Wirtschaft und der globalen Konjunktur wie schon 2008/9 wichtige Impulse zu geben. Aus dem Interesse an stabilen Verhältnissen heraus wird dabei der Yuan weiter stabil gehalten (aktueller Kurs EUR|CNY: 7,81).

Fazit: Peking wird den Yuan gegen die schwächenden Impulse der expansiven Politik notfalls durch Interventionen abschirmen.
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