Hier können Sie zwischen der Ansicht für Geschäftskunden und Privatkunden wechseln.
Informationen und qualifizierte Einschätzungen zu Chancen und Risiken
030-288 817-20
Geschäftskunde
Privatkunde
0,00 €
1824
Notenbank kann aus der Not eine Tugend machen

Die EZB kann etwas anstoßen

Die EZB steckt in der Klemme. Copyright: Pixabay
Die EZB ist geldpolitisch am Ende ihrer Möglichkeiten angekommen. Wie alle anderen Notenbanken auch. Der Schritt zur Normalisierung hat nirgends stattgefunden. Daraus ergeben sich dennoch gewisse Chancen für die weitere Entwicklung.

Die EZB steckt (wie die meisten Zentralbanken) in einer unangenehmen Klemme. Sie verfolgt seit der großen Finanzkrise 2007/8 eine ultra-expansive Geldpolitik. Mangels besserer Ideen war die Krise wohl nicht anders zu stoppen. Inzwischen ist aber nicht mehr zu übersehen, dass der positive Effekt dieser Geldpolitik nachlässt. Die negativen Nebenwirkungen durch völlig verzerrte Finanzmärkte treten immer deutlicher zum Vorschein.

Indes ist noch keiner Zentralbank die „Normalisierung" gelungen. Die EZB scheiterte damit schon 2011 nach nur zwei kleinen Zinsschritten. Die Fed ist auch wieder auf dem Rückzug. Und selbst die Bank of England hat gemerkt, dass es – Brexit hin oder her – weitere Lockerungen statt der „Normalisierung" geben wird.

Die Euro-Hüter müssen wohl akzeptieren, dass sie am Ende ihrer Möglichkeiten angekommen sind. Sie sollten ihre Ziele auf das Machbare zurückschrauben: Die Eindämmung der selbstgeschaffenen Risiken. Nebeneffekt: Dann müssen die Regierungen mit ihren fiskalischen und ordnungspolitischen Möglichkeiten die Verantwortung für die Konjunktur und Beschäftigung übernehmen. Sie müssen dann handeln, wie von der EZB bislang vergeblich gefordert.

Fazit: Die EZB hat hier die Chance, an Autonomie gegenüber den Regierungen zu gewinnen und zugleich für neue Bewegung zu sorgen.

Meist gelesene Artikel
  • Geldtipp-Podcast #7

Immobilien im Privatvermögen

Das Logo zum Geldtipp-Podcast. © Springernature
Geldtipp – Pferdchen trifft Fuchs. Stefanie Burgmaier, das Pferdchen und verantwortlich für das Wissensportal springerprofessional.de, und Ralf Vielhaber, der Fuchs und Herausgeber der Fuchsbriefe, sprechen über wichtige Themen rund ums Geld. Diesmal im Fokus: Immobilien im Privatvermögen.
  • Fuchs plus
  • Analyse nach FUCHS-Bewertungskriterien

Platin vom Asteroiden

Asteroid fliegt an Erde vorbei. © adventtr / Getty Images / iStock
Auf der Erde werden manche Rohstoffe knapp. Doch im Weltraum ist das Potenzial schier unbegrenzt. Erste Abenteurer machen sich daher auf den Weg. Und mutige Anleger können sich per Token beteiligen.
  • Fuchs plus
  • Corona-Maßnahmen werfen Sonderverwaltungszone immer weiter zurück

Hongkong erneut in einer Rezession

Hafen von Hongkong. (c) XtravaganT - Fotolia
Zum zweiten Mal binnen drei Jahren ist die chinesische Sonderverwaltungszone Hongkong in die Rezession abgerutscht. Schuld daran sind vor allem die unverändert scharfen Corona-Maßnahmen.
Neueste Artikel
  • Fuchs plus
  • Bald rollen H2-LKW über die Autobahnen

Mega-Deal in der Wasserstoff-Branche

Wasserstoff-LKW. © AA+W / stock.adobe.com
Es ist einiges los in der Wasserstoff-Wirtschaft. Als "Energieträger der Zukunft" planen immer mehr Firmen darauf umzusatteln. Im Verkehrsbereich hat nun das Unternehmen Clean Logistics den bislang "dicksten Fisch" an Land gezogen.
  • Fuchs plus
  • Pflanzen auf dem Dach sind mehr als nur ein Hingucker

Energieverbrauch senken, dank Dachbegrünung

Ökologische Architektur: Haus mit begrünter Fassade und Dach. © Arndale / stock.aobe.com
In Frankreich sind Dachbegrünungen auf Neubauten in Gewerbegebieten bereits seit einigen Jahren Pflicht. Das ist hierzulande nicht der Fall. Dennoch sollten gerade Unternehmen eine Bepflanzung ihrer Dächer in Erwägung ziehen.
  • Fuchs plus
  • Marktanalysten erwarten Preisspitze im vierten Quartal

Diesel wird noch teurer

Diesel wird in den Tank eines LKW gefüllt. © Stephen Dewhurst / stock.adobe.com
Diesel wird in den kommenden Monaten nochmals teurer, denn die EU hat bisher einen guten Teil des Kraftstoffs aus Russland importiert. Der Preisabstand zu Benzin wird stark ansteigen, so die Prognose wichtiger Energieanalysten.
Zum Seitenanfang