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US-Notenbank erhöht Liquidität wieder und bremst Renditen

Fed reduziert Bilanz nicht weiter

Die US-Notenbank wird bald ihre Bilanzreduktion stoppen, wie Fed-Chef Jerome Powell angekündigt hat. Nach einem Rückgang von 9 auf 6,6 Billionen Dollar in der Fed-Bilanz dürfte dieser Schritt die Liquidität im Finanzsystem strukturell wieder erhöhen. Welche Impulse das für die Finanzmärkte bringt, analysieren FUCHS-Devisen.
Die US-Notenbank wird in den nächsten Monaten weitere Impulse für die Finanzmärkte setzen. Denn die Fed wird den Abbau ihrer Bilanz "in den nächsten Monaten" beenden. Das hat Notenbank-Chef Jerome Powell angekündigt. Die Bilanzsumme hatte im Frühjahr 2022 mit knapp 9 Billionen Dollar ihren Höhepunkt erreicht. Seither ist sie um mehr als ein Viertel auf zuletzt 6,6 Billionen Dollar abgeschmolzen, so die Commerzbank. 

Fed reduziert Bilanz nicht weiter

Derzeit reduziert die Notenbank ihr Portfolio noch um Staatsanleihen im Volumen von 5 Mrd. US-Dollar pro Monat. Der Bestand an hypothekengesicherten Bonds (MBS) wird monatlich noch um höchstens 35 Milliarden US-Dollar verringert. Laufen diese Verkäufe aus, endet auch die Liquiditätsverknappung durch die Notenbank. Daraus resultiert de facto eine Erhöhung der Liquidität im Vergleich zur aktuellen Situation. 

Das dürfte sich auf die Renditen auswirken. Bisher hat die Fed das Kapital auslaufender Anleihen nicht mehr reinvestiert. Das dürfte sich nun wieder ändern, die Nachfrage nach Anleihen sich damit strukturell erhöhen. Das dürfte die Renditen daher ausbremsen, weil die Nachfrage nach Anleihen in Summe durch die Fed wieder steigt. Die Fed greift damit wieder stärker am langen Ende in den Markt ein, bremst somit auch die Finanzierungskosten für die US-Staatsanleihen. 
Fazit: Die Fed wird absehbar die Liquidität im Finanzsystem damit wieder erhöhen. Das bremst die Renditen, dürfte aber auch Treibstoff für die Aktien und den Dollar sein. 
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