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Geldpolitik

Feuerwehr oder Brandstifter? Notenbankpolitik unter Beschuss

Die Notenbanken wollten Feuer mit Benzin löschen. Inzwischen erkennt auch die Wissenschaft, dass das nicht geht.
Die als Feuerwehreinsatz verstandene ultra-expansive Politik der Notenbanken wird quasi doppelt zur Brandstiftung. Sie schafft den Sprengstoff der nächsten Krise, ohne aktuell noch positive Wirkungen zu erzielen. Diesen Verdacht bestätigen immer mehr ökonometrische Studien. Der im Zentrum der Geldpolitik stehende Geldmengen-Inflations-Zusammenhang wird umso wirkungsloser, je erfolgreicher die Inflationserwartungen stabilisiert werden. Stattdessen setzt sich die Kreditexpansion als zentrale Größe gerade auch für die Entstehung von Finanzkrisen durch. Zudem verlieren die Notenbanken ihre Glaubwürdigkeit durch die als Nebenwirkung ihrer Politik auftretende Umverteilung von unten nach oben. Positive Vermögenseffekte fallen eben nur bei Vermögenden an.

Fazit: Wie in den 30er Jahren werden die Notenbanken zu Brandbeschleunigern der Krise, weil sie auf obsoleten Konzepten beharren.

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