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Der Hund auf der Couch

Haustierversicherer müssen immer mehr für die Behandlung von Stress und Depressionen aufwenden

Manche Hunde haben nicht nur körperliche Leiden wie dieser Carin Terrier, der eine Halskrause trägt, damit er sich nicht an einer Wunde kratzt. @Picture Alliance
Ein nordrhein-westfälischer Ministerpräsident forderte mal "Kinder statt Inder", um dem drohenden Facharbeitermangel vorzubeugen. Heute müsste man wohl eher sagen: Kinder statt Hunde. Denn der Trend geht bereits zum Zweit- und Dritthund. Und so wie manche Eltern Schwierigkeiten mit der Kindererziehung haben, ist nicht jeder befähigt, einen Hund angemessen zu halten. Die Versicherer wissen davon ein Lied zu singen. Denn Hunde müssen vermehrt auf die Couch.

Die Versicherer haben immer höhere Kosten mit der Behandlung von Haustieren. Speziell Hunde in westeuropäischen Ländern zeigen vermehrt menschliche Symptome psychischer Erkrankungen. Hunde müssen nicht nur immer häufiger zu Unfällen, Krebserkrankungen und geriatrischen Leiden behandelt werden. Hinzu kommen immer mehr neue Krankheiten, die früher Tierärzten wie Versicherern weitgehend fremd waren. Dazu gehören vor allem die sogenannten OCD-Leiden. Diese Abkürzung steht für "Obsessive-compulsive Disorders". Im Klartext: Depressionen und Stress. 

Hunde in der Psychiatrie

Die psychiatrische Behandlung von Hunden gewinnt daher immer mehr an Bedeutung. Wie die britischen Haustierversicherer festgestellt haben, stiegen die Aufwendungen dieser Unternehmen für die Behandung allein von Stress und Depressionen im abgelaufenen Kalenderjahr um mehr als 50%. 

Intern gehen dien Versicherungsunternehmen davon aus, dass der größte Teil der neuen Leiden auf die völlig unzureichende Kenntnis und Verfahrensweise der Besitzer der Hunde mit den Tieren zurückgeht. Je falscher ein Hund behandelt wird, desto mehr neigt das Tier bald zu Depressionen.

Fazit: Die Tendenz zum Zweit- oder teilweise sogar Dritt-Hund im Besitz unfähiger Tierhalter befördert den unschönen Trend psychisch kranker Tiere.

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