Informationen und qualifizierte Einschätzungen zu Chancen und Risiken
030-288 817-0
0,00 €
206
Recreation-Modelle beliebt

Klassiker neu aufgelegt

Auf dem Markt für Klassiker geht der Trend zu Neuwagen. Doch der geringere Kaufpreis ist selten ein Schnäppchenpreis.
Auf dem Markt für Klassiker geht der Trend zu Neuwagen. Für „Recreation“ oder "Continuation"-Modelle gilt jedoch die Faustregel, dass sie maximal ein Viertel des Wertes des ursprünglichen Originals haben. Das indiziert die erst Ende der Achtziger Jahre gebaute Aston Martin DB4 GT Zagato. Für das Modell wurden bis zu 15 Mio. Euro aufgerufen. Doch 2012 waren die Wagen deutlich weniger wert. Die neuen Alten kommen mit hohen Preisabschlägen auf den Markt. Wem rund 8 Mio. Euro für einen Jaguar E-Type Lightweight zu teuer sind, der hatte zwischen 2014 und 16 die Chance für rund 1 Mio. Pfund ein fabrikneues Exemplar zu erwerben. Die Firma hatte damals 18 Fahrgestellnummern registriert, aber nur 12 gebaut. Deshalb konnten die Wagen neu zugelassen werden. Sein „Genspender“ D-Type konnte zu einem vergleichbaren Preis 15 Mal aus Coventry bezogen werden. Das Original der Straßenversion des dreifachen Le Mans Siegers wird für einen zweistelligen Millionenbetrag verkauft. Die ursprünglich gebauten Fahrzeuge waren bei einem Fabrikbrand zerstört wurden. Aston Martin baut gleich 25 Exemplare des DB4 GT nach. Dem Vernehmen nach für rund 1,9 Mio. Pfund und zwar in der ursprünglich nur 5 Mal produzierten Alu-Version. Die Originale sind so selten, dass in den letzten Jahren nicht mal auf dem Auktionsmarkt ein Exemplar auftauchte. Das Problem ist die Zulassung. Die Fahrgestellnummern stammen aus 2017 und die Wagen sind deshalb nicht zulassungsfähig. Auf eigene Verantwortung findet sich aber bestimmt ein US-Staat oder eine Bananenrepublik, wo die Zulassung gelingt.

Fazit: Es geht bei den neuen Alten sicher nicht um Schnäppchenpreise. Aber es ist durchaus möglich, dass sich für diese Wagen im Laufe der Zeit der Preistrend nach oben bewegt.

Meist gelesene Artikel
  • Auswertung Vermögensstrategie TOPS 2018

LGT präsentiert stimmig, aber nicht ganz rund

Mit insgesamt 77,3 Punkten in allen vier Wertungskategorien erreichte die LGT Bank AG ein Gut und Platz 12 in der Gesamtwertung.
Die LGT Bank zeigt ihre Kompetenz auch im Anlagevorschlag. Der ist zwar nicht ganz rund, aber in sich stimmig. Nur in einem Aspekt setzten wir ein Fragezeichen.
  • Auswertung Vermögensstrategie TOPS 2018

Vontobel Europe legt zu viel Euro ins Depot

Mit insgesamt 61,5 Punkten in allen vier Wertungskategorien erreichte die Bank Vontobel Europe AG nur einen Platz im weiten Feld in der Gesamtwertung.
Die Bank Vontobel Europe wünscht im Anlagevorschlag "Viel Freude beim Lesen". Doch die will nicht so recht aufkommen. Stellenweise ist uns eher zum Weinen.
  • Auswertung Vermögensstrategie TOPS 2018

Capitell zeigt, was ein Protokoll wert ist

Mit insgesamt 75,7 Punkten in allen vier Wertungskategorien erreichte die Capitell Vermögens-Management AG ein Gut und Platz 15 in der Gesamtwertung.
Capitell nimmt uns im Beratungsgespräch positiv mit. Doch offensichtlich täuschte der Eindruck, dass der Berater wirklich gut zugehört hat. Und dann reiht sich ein weiterer Fehler gleich daran an.
Neueste Artikel
  • Einkauf auf hoher See

Seefrachtmarkt schlägt hohe Wellen

Insider warnen Risikofaktoren der Schiffahrtsindustrie. Copyright: Picture Alliance
2018 wird in Sachen Seefracht volatil und schwer planbar. Verschuldung der Schifffahrtsindustrie, Pleiten, Fusionen und der Gigantismus auf den Weltmeeren schüren die Unsicherheit. Experten warnen vor Unterbrechungen der Lieferkette.
  • Auswertung Vermögensstrategie TOPS 2018

Globalance lässt die Geldpersönlichkeit leben

Mit insgesamt 73,7 Punkten in allen vier Wertungskategorien erreichte die Globalance Bank AG ein Gut und Platz 19 in der Gesamtwertung.
Die Globalance Bank versteht, was ein USP ist – ein Aspekt, der ein Haus einzigartig unter vielen macht. Was sie lernen muss, ist, dass das gut ist, aber noch nicht gut genug, um den Gesamtmarkt zu überflügeln.
  • Griechische Staatsanleihen

Anleger stehen im Regen

Staatsanleihen sind schon lange keine sichere Bank mehr. Nach der Umschuldung Griechenlands 2012 stehen nun etliche Privatanleger im Regen
Zum Seitenanfang