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Recreation-Modelle beliebt

Klassiker neu aufgelegt

Auf dem Markt für Klassiker geht der Trend zu Neuwagen. Doch der geringere Kaufpreis ist selten ein Schnäppchenpreis.
Auf dem Markt für Klassiker geht der Trend zu Neuwagen. Für „Recreation“ oder "Continuation"-Modelle gilt jedoch die Faustregel, dass sie maximal ein Viertel des Wertes des ursprünglichen Originals haben. Das indiziert die erst Ende der Achtziger Jahre gebaute Aston Martin DB4 GT Zagato. Für das Modell wurden bis zu 15 Mio. Euro aufgerufen. Doch 2012 waren die Wagen deutlich weniger wert. Die neuen Alten kommen mit hohen Preisabschlägen auf den Markt. Wem rund 8 Mio. Euro für einen Jaguar E-Type Lightweight zu teuer sind, der hatte zwischen 2014 und 16 die Chance für rund 1 Mio. Pfund ein fabrikneues Exemplar zu erwerben. Die Firma hatte damals 18 Fahrgestellnummern registriert, aber nur 12 gebaut. Deshalb konnten die Wagen neu zugelassen werden. Sein „Genspender“ D-Type konnte zu einem vergleichbaren Preis 15 Mal aus Coventry bezogen werden. Das Original der Straßenversion des dreifachen Le Mans Siegers wird für einen zweistelligen Millionenbetrag verkauft. Die ursprünglich gebauten Fahrzeuge waren bei einem Fabrikbrand zerstört wurden. Aston Martin baut gleich 25 Exemplare des DB4 GT nach. Dem Vernehmen nach für rund 1,9 Mio. Pfund und zwar in der ursprünglich nur 5 Mal produzierten Alu-Version. Die Originale sind so selten, dass in den letzten Jahren nicht mal auf dem Auktionsmarkt ein Exemplar auftauchte. Das Problem ist die Zulassung. Die Fahrgestellnummern stammen aus 2017 und die Wagen sind deshalb nicht zulassungsfähig. Auf eigene Verantwortung findet sich aber bestimmt ein US-Staat oder eine Bananenrepublik, wo die Zulassung gelingt.

Fazit: Es geht bei den neuen Alten sicher nicht um Schnäppchenpreise. Aber es ist durchaus möglich, dass sich für diese Wagen im Laufe der Zeit der Preistrend nach oben bewegt.

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