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Alles im Griff

Die eigene Gasförderung ist angelaufen, die Unruhe an den Märkten abgeklungen, die Notenbank behält die Kursentwicklung im Griff.
Die eigene Gasförderung ist angelaufen, die Unruhe an den Märkten abgeklungen, die Notenbank behält die Kursentwicklung im Griff. Die reale Wirtschaft weist weiter ordentliche Zuwächse aus: zuletzt 3,2% per Ende 2013. Dies hat sie nicht zuletzt neuen Impulsen vom Export her zu verdanken. Problematisch bleibt die Entwicklung der Immobilienpreise. Sie legen immer noch deutlich zu. Die Inflationsrate befindet sich allerdings mit 1,3% näher am unteren Rand der Zielzone (1%-3%). Eine Straffung kommt zunächst nicht in Frage. Zumal damit die Risiken einer weiteren, unerwünschten Aufwertung verbunden wären. Zuletzt merklich steigende Investitionen und eine deutlich sinkende Arbeitslosigkeit deuten aber auf eine stärkere Konjunktur hin. Diese wird zum Herbst hin sicher Zinsfantasien anregen. Die Parität des Schekel zum Euro hält sich stabil bei 4,80. Sie dürfte erst mit aufkommenden Zinsspekulationen in Bewegung kommen. Daneben bleiben natürlich die bekannten politischen Risiken vor allem im Zusammenhang mit dem im Bürgerkrieg befindlichen Nachbarn Syrien und im Libanon bestehen. Sie können jederzeit zur Belastung für die Währung werden.

Fazit: Kurzfristig dürfte der Schekel stabil bleiben. Zum dritten Quartal könnten Zinserhöhungserwartungen für steigende Kurse sorgen.

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