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Reallöhne bei null

Beginnt die Lohn-Preis-Spirale?

Beginnt die Lohn-Preis-Spirale? Copyright: getty
Die Reallöhne sind bei null. Lohnzuwächse und Geldentwertung kompensieren sich mittlerweile. Sparguthaben bringen keinen Zuwachs mehr. Und ein Ende der Geldentwertung ist nicht unbedingt abzusehen – im Gegenteil. Das ist ein Gemisch, bei dem sich Preise und Löhne hochschaukeln können. Denn es kommen noch andere Faktoren hinzu, die diese Entwicklung begünstigen.

Ist das der Anfang einer Lohn-Preis-Spirale in Deutschland? Kein Kaufkraftplus im Portemonnaie und Sparen bringt auch nichts mehr. Die Geldentwertung (2% im 2. Quartal) drückt die Reallöhne jedenfalls unter null. Und dass der Inflationsdruck nachlässt, ist auch nicht abzusehen. Der Arbeitsmarkt ist ausgeschöpft. Die Konjunktur ist robust. Wichtige Rohstoffpreise tendieren (wieder) nach oben. Die Handelsrisiken scheinen sich fürs Erste als unkritisch zu erweisen (FB vom 27.8.).

Die EZB wird mindestens noch ein Jahr lang die Leitzinsen unten halten. Das heißt: Zumindest in Deutschland kann die Geldentwertung noch zulegen. Viele Rohstoffe haben (Nachhol-)potenzial, dazu gehört auch das Öl (FUCHS DEVISEN vom 24.8.2018). Insofern ist auch der Verweis der EZB auf die geringere Kerninflationsrate (ohne Energie und Lebensmittel) wenig hilfreich. Die meisten Arbeitnehmer müssen ihre Autos betanken und essen.

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