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Wettlauf zwischen künstlichen und natürlichen Diamanten beschleunigt sich

Glanzvolle Parallelwelten

Selbst für Experten kaum von den echten zu unterscheiden: künstliche Diamanten
Künstliche Diamanten laufen den natürlichen Steinen zunehmend den Rang ab. Das verändert die Rolle des Handels. Der wird immer stärker zum Qualitätswächter.

Die Differenzierung des Diamantmarktes beschleunigt sich. Schon heute ist absehbar, dass es in wenigen Jahren zwei eigenständige Märkte nebeneinander existieren werden. Auf dem einen werden echte Steine gehandelt, auf dem anderen synthethische Diamanten.

Der Handel wird die wichtige Aufgabe haben, die lupenreine Abgrenzung beider Märkte zu gewährleisten. Schließlich gibt es immer wieder Versuche, die preiwerteren synthetischen Steine unter die echten Diamanten zu mischen. Die Fälschungen werden immer professioneller. Erst vor einigen Wochen wurde einem Graduierungslabor in China ein Dreikaräter zur Begutachtung vorgelegt, der eine Expertise eines natürlichen Diamanten und sogar die Kennzeichnung auf der Rundiste besaß. Es wurde aber festgestellt, dass es sich um einen synthetischen Stein handelte.

Es entsteht ein neues Geschäftsfeld

Für die Diamantförderer entsteht dabei ein neues Geschäftsfeld. Die russische Alrosa versucht bereits, sich hier zu positionieren. Das Unternehmen präsentierte ein neues Untersuchungsgerät, das Synthesen und andere Diamantimitationen erkennt. Das Gerät wird zu Preisen angeboten, die für Juweliere erschwinglich sind.

Fazit: Der Wettlauf zwischen künstlichen und natürlichen Steinen beschleunigt sich. Langfristig werden die Käufer darüber entscheiden, wie groß der Marktanteil künstlicher Steine wird.

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