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Neuste Prognosen der OECD

Handelskonflikt beeinträchtigt Schwellenländer-Wachstum

Die Schwellenländer leiden unter den Auswirkungen des von den USA entfachten Handelskonflikts. Das Handelsvolumen geht zurück, die Stimmung sinkt. Daraus ergeben sich Konsequenzen für Investments. Aber es gibt auch Länder, die aus diesem Rahmen fallen.

Die von der US-Regierung angezettelten Handelskonflikte beeinträchtigen das globale Wachstum. Das unterstreicht die gerade erschienene Prognose der OECD. Das Handelsvolumen geht leicht zurück. Dies macht sich den OECD-Zahlen zufolge vor allem bei den exportstarken Volkwirtschaften bemerkbar. So wird Koreas Prognose für das laufende Jahr um 0,3 Prozentpunkte (auf 2,7%) herabgesetzt. Für die Eurozone im Allgemeinen und für Deutschland im Besonderen geht es um 0,2 Prozentpunkte auf 1,9% zurück.

Stärker auf die Binnennachfrage orientierte Volkswirtschaften wie die USA bleiben unberührt. Oder sie sehen wie Indien sogar stärkerem Wachstum entgegen. Indiens Prognose setzte die OECD um zwei Zehntel auf 7,6% herauf. Was allerdings zu einem beachtlichen Teil auf nationalen Sonderfaktoren beruht.

Mit dem Handelsvolumen sinkt die Stimmung. Und damit die Investitionsneigung. Die Schwäche breitet sich aus. Besonders stark trifft es die Emerging Markets. Deren Wachstum ist schon in den ersten beiden Quartalen den Zahlen des IIF zufolge zurück gegangen. Frühindikatoren zeigen an, dass es noch weiter fallen wird.

Fazit: Wir sehen auch von dieser Seite her unsere vorsichtige Haltung gegenüber den Emerging Markets bestätigt. Zurückhaltung sollte gerade bei Emerging Market-Investments weiterhin Priorität haben.

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