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Im Kern gesund

Dem Deutschen Mittelstand geht es gut. Das zeigt ein Blick in die Bilanzkennzahlen.
Die deutschen Mittelständler blicken zuversichtlich in die Zukunft. Das ergibt die aktuelle „Diagnose Mittelstand“ des Deutschen Sparkassen- und Giroverbandes. Dieser hat wieder gut 250.000 Bilanzen ausgewertet und etliche Unternehmen zur Geschäftsentwicklung befragt. Vor allem der starke Ölpreisverfall und der verbilligte Euro tragen zum Optimismus bei. Problematisch werden die Unsicherheiten in einigen Ländern (Griechenland, Ukraine) eingeschätzt. Interessante Erkenntnisse bringt ein Blick auf die Entwicklung der Bilanzkennzahlen:
  • Die Unternehmen haben ihre Eigenkapitalquote im Durchschnitt noch einmal deutlich gesteigert. Sie beträgt jetzt 22,3% (zuvor 19,7%).

  • Die Umsatzrentabilität ist dagegen erneut gesunken, von 7,7% auf 6,4% zu Ende 2013. Darin spiegeln sich gestiegene Kosten. Das dürfte sich allerdings ab 2014 wieder ändern.

  • Auch die Gesamtkapitalrentabilität ging erneut zurück (von 11,8% auf 10,1%).

  • Beachtlich stieg die Personalaufwandsquote: von im Durchschnitt 18% auf 19,2%. Grund ist die Aufstockung von Personal.

Zwar rechnen nur noch 16% der Mittelständler mit einer weiteren Besserung der Lage. Die meisten gehen aber von einer unverändert guten Wirtschaftsentwicklung (64%, Vorjahr 36%) aus.

Fazit: Die meisten Mittelständler sind fundamental solide aufgestellt. Aber auch bei einem guten gesamtwirtschaftlichen Umfeld werden sie bei Investitionen und Mitarbeitereinstellungen vorsichtig bleiben.

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