Informationen und qualifizierte Einschätzungen zu Chancen und Risiken
030-288 817-0
0,00 €
357
Kleinunternehmer

Wir sind nicht Mittelstand

Viele Kleinunternehmer in Deutschland fühlen sich dem Mittelstand nicht zugehörig. Die Politik muss reagieren, meint das IfM, Bonn.
Die Selbständigen von heute zählen sich meist nicht mehr zum Mittelstand. Deshalb sind sie auch nicht durch klassische Mittelstandspolitik zu erreichen. Das meint das Institut für Mittelstandsforschung (IfM), Bonn. „Gerade Soloselbständige, Kleinstunternehmen und Unternehmen in der ersten Generation betrachten sich häufig nicht als mittelständisch“, fand das Institut in einer aktuellen Umfrage heraus. Das Gleiche gilt für Neugründungen, die erst drei Jahre am Markt sind. Gerade das Segment der Soloselbständigen wächst aber sprunghaft. Ihre Zahl stieg zwischen 1992 und 2012 um 83%. Im Ergebnis fühlt sich mehr als die Hälfte der Unternehmen, die das IfM dem Mittelstand zuordnet, diesem nicht mehr zugehörig. Das Institut sieht als zentrales Kriterium für seine Definition, dass Eigentum und Leitung in einer Hand sind. Außerdem setzt es die Obergrenze für Mittelstand bei 500 Beschäftigten und 50 Mio. Euro Jahresumsatz an. Umgekehrt gehört jedes siebte Unternehmen, das sich selbst als mittelständisch ansieht, qua IfM-Definition nicht dazu.

Fazit: Der Strukturwandel hin zum wissensbasierten Dienstleistungssektor verändert auch das Selbstverständnis von Unternehmertum stark.

Meist gelesene Artikel
  • Fuchs plus
  • Höhe der Mahngebühr richtet sich nur nach dem Aufwand

BGH begrenzt Mahngebühren

Wer seine Rechnung zu spät bezahlt, wird zur Kasse gebeten. Aber wie hoch dürfen die Mahngebühren eigentlich sein, die ein Unternehmen berechnet?
  • Fuchs plus
  • Innovation aus dem Fraunhofer-Labor

Essbare Autositze

Das Fraunhofer ICT-Institut in Pfinztal hat ein hochfestes Bioplastik entwickelt, das eine Festigkeit wie Polyamid aufweist, aber günstiger ist. Der Verbundwerkstoff besteht aus einem Kunststoff und darin eingebettete Fasern, die beide aus PLA bestehen...
  • Fuchs plus
  • Die SPD zerstört die Reste an Glaubwürdigkeit der Parteien

Großer Flurschaden

GroKo forever – auch unter dem neuen Führungsduo Esken/Walter-Borjans. Nun will keiner vom sofortigen oder baldigen Ausstieg aus der Regierungskoalition gesprochen haben. Das neuen Spitzenduo der SPD schießt gerade nicht nur sich selber ins Knie.
Neueste Artikel
  • Fuchs plus
  • BW-Bank - Baden-Württembergische Bank, TOPS 2020: Beratungsgespräch

Gut, aber ein wenig glanzlos

Die BW-Bank erbringt in der Gesamtbetrachtung eine gute Beratungsleistung.
Die Baden-Württembergische Bank (BW-Bank) wird 1977 gegründet und gehört zur Landesbank Baden-Württemberg mit Hauptsitz in Stuttgart. Wir kontaktieren die Filiale in Karlsruhe und führen auch dort zwei Beratungsgespräche. Sie wirbt auf ihrer Website damit, dass es vom Institut für Vermögensaufbau zum wiederholten Mal mit Bestnoten bedacht wurde. Das macht neugierig.
  • Fuchs plus
  • Umsatzsteuer-Vorsteuerabzug erhalten

Rechnungen richtig korrigieren

2016 sprach der Europäische Gerichtshof (EuGH) ein unternehmerfreundliches Urteil zum nachträglichen Vorsteuerabzug. Auch wenn eine Rechnung erst später korrigiert wird, kann er demnach vom Zeitpunkt der Rechnungsausstellung in Anspruch genommen werden. Ein paar Punkte müssen Unternehmer dennoch beachten. Sonst wird's teuer.
  • Wie hoch dürfen die „Kollateralschäden“ des freiheitlichen Rechtsstaates sein?

Leidkultur

In München hält der Verfassungsgerichtshof das Bayerische Integrationsgesetz in Teilen für verfassungswidrig. In Augsburg wird kurz darauf ein Feuerwehrmann von Jugendlichen mit Migrationshintergrund erschlagen. Beides hängt – nicht nur zeitlich – eng miteinander zusammen, findet Fuchsbriefe Chefredakteur Ralf Vielhaber.
Zum Seitenanfang