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High-Tech-Gründerfonds

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Derzeit wird der dritte High-Tech-Gründerfonds aufgelegt. Der halbstaatliche HTGF ist der größte Frühphaseninvestor in Deutschland. Er verspricht hohes Risiko und keine Rendite.
Hochrisikoinvestment, kein Renditeversprechen und mit ein paar Millionen sind Sie dabei. Derzeit wird vom BMWi und der KfW der dritte High-Tech-Gründerfonds aufgelegt. In Deutschland ist der halbstaatliche HTGF inzwischen der größte Frühphaseninvestor. 70% der Mittel kommen von BMWi und KfW, 30% aus der Privatwirtschaft. Die Rendite wird beim HTGF in Knowhow gemessen. Die Mittel des Fonds werden in bis zu drei Jahre alte Technologie-Startups investiert. Der HTGF bietet auch kleineren Investoren Einblicke in neue Technologien, die die Startups entwickeln. Investoren erhalten Einblick in alle Unternehmen, von denen der Fonds Finanzierungsanfragen erhält. Dies geschieht zunächst anonymisiert. Wenn sowohl einer der Investoren als auch das Startup Interesse an einem Austausch haben, stellt der HTGF den Kontakt her. Der Fonds betätigt sich also als eine Art Makler. Über die Rendite will der HTGF nicht sprechen. Das Investment in Neugründungen gehört im Allgemeinen zu den riskantesten Investmentformen. Bisherige Verkäufe und Bewertungen lassen aber vermuten, dass mit den ersten beiden Fonds eine Rendite erreicht wird. Der Mindesteinsatz für Investoren beträgt drei Mio. Euro. Damit erwirbt man einen Anteil von zwei Prozent. Allerdings bleiben die konkreten Einzahlungen meist darunter – bei etwa 2 Mio. Euro. Der Grund: Das Geld, das der Fonds mit den ersten Unternehmensverkäufen einnimmt, wird reinvestiert und vermindert so die Investitionssumme der Investoren. Die Investitionen werden quartalsweise eingefordert, nicht mehr als 300.000 Euro im Jahr. Das Geld ist für etwa 15 Jahre in dem geschlossenen Fonds festgelegt.

Fazit: Wer am Puls neuester technischer Entwicklungen im Digitalisierungszeitalter sein will, hat über den Fonds einen konzentrierten und breiten Zugang.

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