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Aggressive Politik mit schwachen Ergebnissen

Ratlose Geldpolitiker

Seit der Krise von 2008/9 arbeitet die Geldpolitik der großen Notenbanken mit dem Einsatz von Liquidität in einem zuvor unvorstellbaren Maß. Doch sie erzielt dabei überraschend schwache Ergebnisse.
Seit dem Ausbruch der Finanzkrise von 2008/9 arbeitet die Geldpolitik der großen Notenbanken mit dem Einsatz von Liquidität in einem zuvor unvorstellbaren Maß. Doch sie erzielt dabei überraschend schwache Ergebnisse. Es gelingt ihr nicht, die Inflation auf das angestrebte Zielniveau zu heben – weder in USA, noch in Europa, noch in Japan. Immerhin, Rezessionen wurden gestoppt und ein Aufbau von Beschäftigung erreicht. Aber das Wachstum ist im Gefolge der Krise auf einen Pfad eingeschwenkt, der flacher und auf niedrigerem Niveau verläuft als in früheren Zeiten. Gleichzeitig gehen bislang als sicher geltende Regelmäßigkeiten verloren. Dazu gehört Okuns Gesetz, das den Zusammenhang von Wachstum und Beschäftigung beschreibt. Offenbar hat es einen grundlegenden Strukturbruch gegeben, der von den Analysten noch nicht erkannt, geschweige denn durchschaut ist.

Fazit: Geldpolitik ohne brauchbare Theorie ist wie Navigation ohne Seekarte und GPS. Man erlebt leicht böse Überraschungen.

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