Förderchancen für Industrie-Unternehmen
Unternehmen mit energie-intensiven Produktionsprozessen können sich bis zum 15. Mai um eine hohe staatliche Förderung für die industrielle Dekarbonisierung bemühen. Das zweite Teilmodul der Fördermaßnahme für Industrie und Klimaschutz (BIK) ist auf Industrie-Unternehmen jeglicher Größe ausgerichtet.
Hohe Förderung für energie-intensive Unternehmen
Das Programm ist vor allem für Unternehmen aus energieintensiven Branchen wie Chemie, Zement, Glas, Papier, Stahl oder Keramik interessant. Im Förderfokus steht die Elektrifizierung der Produktionsprozesse sowie der Umstieg auf erneuerbaren Wasserstoff. Unternehmen, die einen der beiden Prozesse anstreben, können sich beim BIK um eine Förderung bewerben.
Gefördert wird die Elektrifizierung von Produktionsprozessen, die Umstellung auf erneuerbaren Wasserstoff und Substitution fossiler Brennstoffe. Die Förderquoten können bis zu 60% betragen und sind je Unternehmen auf maximal 200 Millionen Euro gedeckelt. Besonders für energieintensive Mittelständler ist diese Förderung daher interessant. Antragsberechtigt sind Unternehmen in Deutschland, die Anlagen mit schwer vermeidbaren Emissionen von CO2 planen oder betreiben.
Fördermittel mit Unterstützung beantragen
Wer Unterstützung bei der Antragstellung sucht, der sollte mit Fördermittelberatern kooperieren. Laut Nikolai Wiebe, einem Fördermittelberater bei EPSA, ist das Spektrum der Hilfestellung breit. Es reicht von der Machbarkeitsprüfung bis zur vollständigen Antragsstellung.
Fazit: Energie-intensive Mittelständler sollten das Förderprogramm in Erwägung ziehen. Es gibt erhebliche Mittel für die Umstellung energieintensiver Produktionsprozesse zu einer dekarbonisierten Produktion. Eine Zusammenarbeit mit Fördermittelberatern kann den Bewerbungsprozess erleichtern und die Chancen auf Erfolg erhöhen.
www.foerderdatenbank.de/FDB/Content/DE/Foerderprogramm/Bund/BMWi/bik-modul1-2.html