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Fuchsrichter Logo Private Banking KW 32: Handelsaktivitäten, Gewinner und Risiko im 7. Performance-Projekt

Aktive Umschichtungen und klare Gewinner – So verlief die KW 32 im Performance-Projekt 7 (Private Banking Depot)

Erstellt mit Canva
In Kalenderwoche 32 zeigten sich die Teilnehmer des 7. Performance-Projekts besonders aktiv: Acht Transaktionen mit einem Volumen von rund 766.000 Euro prägten das Bild. Während einige Banken gezielt umschichteten, blieb das Benchmarkdepot passiv. Wer zu den Gewinnern und Verlierern der Woche zählt und wie sich das Risiko entwickelte, lesen Sie hier.

Im Fokus der KW 32 standen deutliche Handelsaktivitäten im 7. Performance-Projekt (Private Banking Portfolio). Insgesamt wurden acht Transaktionen mit einem Gesamtvolumen von rund 766.000 Euro durchgeführt – verteilt auf vier verschiedene Teilnehmer. Das Benchmarkdepot (ID 605) hingegen blieb in dieser Woche ohne jegliche Umschichtung.

Auffällig war vor allem die Bankhaus Carl Spängler & Co. AG: Sie verkaufte Anteile des Xtr II Eurozone Government Bond ETF für über 322.000 Euro und investierte nahezu denselben Betrag in den SPDR Bloomberg 1-3 Year Euro Government Bond UCITS ETF. Diese Umschichtung zeigt eine klare Fokussierung auf das Management der Zinsstruktur im Anleihebereich – vermutlich als Reaktion auf aktuelle Marktentwicklungen oder Zinsprognosen.

Gezielte Einzeltransaktionen und Gewinner der Woche

Auch andere Häuser nutzten die Marktbewegungen für gezielte Anpassungen: Die MAIESTAS Vermögensmanagement AG tätigte einen größeren Aktienkauf bei Allison Transmission Holdings Inc., einem US-Industrieunternehmen, für rund 47.000 Euro. Die Berliner Sparkasse – Niederlassung BSK 1818 AG realisierte Gewinne durch den Verkauf von Arista Networks Inc., einer US-Technologieaktie, sowie einer australischen Staatsanleihe mit einem Gesamtvolumen von über 44.000 Euro.

Die Weberbank Actiengesellschaft setzte auf eine Umschichtung innerhalb europäischer Blue Chips: Sie verkaufte Anteile des spanischen Modekonzerns Inditex (Industria de Diseño Textil SA) und investierte in den französischen Baukonzern VINCI S.A.

Risikomanagement und Wertentwicklung im Wochenvergleich

Ein Blick auf die meistgehandelten Wertpapiere zeigt: Jede Position wurde nur einmal gehandelt – es gab keine Häufung einzelner Titeltransaktionen, sondern gezielte Einzelmaßnahmen je Depot. Die größten Volumina entfielen klar auf die beiden Anleihefonds-ETFs, gefolgt vom Aktienkauf bei Allison Transmission Holdings Inc.

Beim Risiko agierten viele Teilnehmer defensiver als das Benchmarkdepot, das einen maximalen Drawdown von 4,69 % verzeichnete. Besonders risikoarm waren Neue Bank AG (0,35 %), Liechtensteinische Landesbank (0,40 %) und Spiekermann & Co AG (0,58 %). Offensiver traten FV Frankfurter Vermögen AG (6,93 %), Value Experts Vermögensverwaltungs AG (5,77 %) und MAIESTAS Vermögensmanagement AG (8,50 %) auf.

Gewinner und Verlierer der Kalenderwoche

Bei der Wertentwicklung überzeugte DGK & Co. Vermögensverwaltung AG mit einem Plus von über 35.000 Euro als klarer Wochensieger. Auch A&Q Asset Management (+25.949 €), Bethmann Bank (+19.348 €) und das Family Office der Volksbank Kraichgau (+18.453 €) lagen deutlich vor dem Benchmarkdepot (+8.500 €). Zu den weiteren Outperformern zählten Volksbank Vorarlberg, Berliner Sparkasse, Alpen Privatbank sowie Spiekermann & Co.

Auf der Verliererseite standen Institute wie Liechtensteinische Landesbank (+2.100 €), Oberbanscheidt & Cie., FiNet Asset Management und Raiffeisen-Landesbank Steiermark mit nur geringen Zugewinnen; Schelhammer Capital Bank musste sogar einen leichten Rückgang hinnehmen.


Gesamtanzahl und Gesamtvolumen der Transaktionen

Transaktionsübersicht

Depot-IDBank/VermögensverwalterTypAnzahlGesamtvolumen (€)
563Bankhaus Carl Spängler & Co. AGVerkauf1+322.908,13
  Ankauf1-323.285,36
587MAIESTAS Vermögensmanagement AGAnkauf1-47.363,90
594Berliner Sparkasse - Niederlassung BSK 1818 AGVerkauf2+19.385,26 +25.045,94
606Weberbank ActiengesellschaftVerkauf1+13.995,61
  Ankauf1-14.203,80

Quelle: Infront








KW 32 zeigte ein aktives Handelsgeschehen mit strategischen Umschichtungen bei einzelnen Teilnehmern – während das Benchmarkdepot passiv blieb. Viele Institute setzten auf Risikobegrenzung, einige erzielten deutliche Mehrwerte gegenüber dem Referenzportfolio. Flexibles Agieren bleibt entscheidend für kurzfristigen Erfolg im Private Banking. 
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