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Wochenbericht zu Projekt IX in KW 7: Rendite, Risiko und Handel

Aktive Verwalter setzen sich deutlich ab

Illustriert mit Canva und ChatGPT
In Kalenderwoche 7 zeigt Projekt 9 ein klares Bild: Die aktiven Vermögensverwalter dominieren die Woche. Berliner Sparkasse, Neue Bank und Deka Vermögensmanagement handeln und erzielen die höchsten Zuwächse. Passive Depots bleiben zurück. Der Wochenblick zeigt, wer von Aktivität, Risikokontrolle und gezielten Trades profitiert.

Starker Wochenauftakt für die aktiven Häuser

Die Berliner Sparkasse – Niederlassung der BSK 1818 AG führt die Wochenwertung mit einem Vermögensanstieg von +36.603,43 Euro an und setzt sich klar an die Spitze des Feldes. Dahinter folgen die Neue Bank AG mit +28.826,50 Euro und die Deka Vermögensmanagement GmbH mit +22.292,84 Euro. Alle drei Häuser profitierten gemäß den Daten von Infront in dieser Woche von aktiven Portfoliomaßnahmen.

Das Benchmarkdepot steigert sein Vermögen zwar ebenfalls, kommt aber mit +21.730,92 Euro nicht an die drei aktiven Verwalter heran. Diese Differenz macht deutlich, dass in KW 7 allein der Blick auf die laufende Woche zeigt, wie stark Handelsaktivität kurzfristige Ergebnisse beeinflussen kann.

Passivität bremst — einzelne Depots verlieren sogar

Viele weitere Teilnehmer arbeiten in KW 7 vollständig passiv und erzielen geringere Wertzuwächse. Die DGK & Co. Vermögensverwaltung AG verzeichnet sogar einen Rückgang von –7.402,96 Euro, was den schwächsten Wochenwert darstellt. Diese Abweichung unterstreicht, dass ohne aktive Steuerung in dieser Woche kaum Fortschritte möglich waren.

Auch andere Häuser wie ABN AMRO Bank N.V. oder Weberbank Actiengesellschaft führen keinerlei Transaktionen aus und bleiben damit hinter der dynamischen Marktbewegung zurück. Der Wochenblick macht deutlich: Passivität führte in KW 7 fast durchgängig zu unterdurchschnittlichen Ergebnissen.

Risikoseite: stabile Drawdowns bei aktiven Verwaltern

Die Berliner Sparkasse hält den maximalen Drawdown der Woche bei 0,25 % und damit auf niedrigem Niveau, obwohl sie gehandelt hat. Auch die Neue Bank AG reduziert ihren Drawdown auf 0,66 % (Vorwoche: 1,23 %), während die Deka Vermögensmanagement GmbH mit 0,21 % erneut sehr risikoarm agiert. Damit bleibt das Risikoprofil der aktiven Depots in KW 7 bemerkenswert stabil.

Das Benchmarkdepot notiert bei 0,22 %, liegt damit nahezu auf einem Niveau mit den aktiven Häusern, erzielt aber nicht deren Wochenrenditen. Der Wochenvergleich zeigt, dass aktives Handeln in KW 7 nicht zulasten des Risikos ging.

Handelsaktivitäten prägen die Woche – wer gehandelt hat, liegt vorn

In KW 7 haben ausschließlich drei Häuser Transaktionen durchgeführt: Berliner Sparkasse – Niederlassung der BSK 1818 AG, Neue Bank AG und Deka Vermögensmanagement GmbH. Zusammen tätigten sie 18 Trades mit einem Gesamtvolumen von rund 1,36 Mio. Euro.

Gekauft und verkauft wurden vor allem der Invesco Physical Markets Gold ETC sowie SafePort LOICK B.Prod.+B.Ener.. Auch mehrere Aktien‑ und Anleihepositionen wechselten die Depots. Der Blick auf diese Woche zeigt klar: Wer gehandelt hat, konnte den Markt schlagen.

Gewinner und Verlierer der KW 7

Die klare Gewinnerrolle der Woche übernimmt die Berliner Sparkasse. Sie erzielt den höchsten Vermögenszuwachs und agiert gleichzeitig mit kontrollierten Risiken. Auch die Neue Bank AG und die Deka Vermögensmanagement GmbH sichern sich Spitzenplätze, da sie gezielt handeln und damit kurzfristig profitieren.

Auf der Verliererseite stehen die passiven Depots. Einige Häuser erzielten nur geringe Zuwächse, andere wie die DGK & Co. Vermögensverwaltung AG verzeichneten sogar Verluste. Der reine Wochenblick zeigt: Passivität kostete in KW 7 Performance.










Interpretation:

Die Grafik zeigt klar den Vorsprung der drei handelnden Häuser gegenüber dem passiven Benchmarkdepot. Alle Zahlen stammen aus der laufenden Kalenderwoche 7 und spiegeln ausschließlich die Wochenperformance wider.




Quelle: infront







KW 7 im Projekt 9 (Stiftungsportfolio) macht deutlich: Aktive Strategien liefern kurzfristig klare Vorteile, wenn das Risikomanagement stimmt. Wer sein Portfolio steuert und Chancen nutzt, erzielt bessere Ergebnisse. Passive Depots bleiben zurück. Für Anleger bedeutet das: Marktbeobachtung und Flexibilität zahlen sich aus — gerade im Wochenvergleich.
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