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Wochenbericht zu Projekt V in KW 14: Rendite, Risiko und Marktdynamik

Bankhaus Bauer, Hansen & Heinrich und Berenberg dominieren die Woche im Projekt 5

Illustriert mit Canva und ChatGPT
Die Woche im Performance‑Projekt 5 (vermögensverwaltende Fonds) pulsiert vor Dynamik. Die Depots reagieren unmittelbar auf kräftige Marktbewegungen – ohne ein einziges Handelsergebnis, nur mit der unverfälschten Kraft der strategischen Konstruktion. Während das Benchmarkdepot souverän steigt, ziehen einige Verwalter daran vorbei und markieren eindrucksvolle Spitzen. Andere verlieren den Anschluss. Für Anleger zeigt die Woche damit ungeschönt, welche Portfolios wirklich tragen. Lesen Sie hier.

Die Berichtswoche im Performance‑Projekt 5 zeigt anhand der Daten von Infront mit ungewöhnlicher Klarheit, wie stark die unterschiedlichen Depotkonstruktionen auf identische Marktbewegungen reagieren. Das Benchmarkdepot verbessert sich auf 1.622.782,91 Euro und legt damit um 26.050,37 Euro zu. Dieser Zuwachs setzt nicht nur den Maßstab, sondern legt die Latte für alle Vermögensverwalter hoch, da die Performance ausschließlich aus der Marktentwicklung resultiert – ohne Handelsaktivitäten, ohne taktische Eingriffe. Genau dieses unverfälschte Umfeld offenbart, welche strategischen Grundaufstellungen tatsächlich tragen.

Besonders eindrucksvoll tritt in dieser Woche das Bankhaus Bauer AG auf, dessen Depot den Benchmark signifikant hinter sich lässt. Es steigert den Vermögensstand von 1.357.745,50 Euro auf 1.397.597,50 Euro und generiert damit einen Wochenzuwachs von 39.852 Euro – der stärkste identifizierbare Wert aller Teilnehmer. Die Entwicklung demonstriert ein Portfolio, das klar auf Marktoffenheit setzt und in einem positiven Umfeld seine volle Stärke entfaltet. Ebenfalls oberhalb der Benchmarkmarke positioniert sich Hansen & Heinrich AG, dessen Depot von 1.435.325,85 Euro auf 1.471.611,82 Euro steigt – ein Plus von 36.285,97 Euro. Auch Berenberg überzeugt mit einer Erhöhung von 1.481.167,04 Euro auf 1.509.638,41 Euro, was einem Wochenzuwachs von 28.471,37 Euro entspricht. Mit diesen Ergebnissen bilden die drei Häuser die dynamische Spitze des Feldes.

Vermögensstand aktuell

Die Vermögensstände im Projekt 5 decken eine Spannbreite von etwas über 900.000 Euro bis hin zu 1,62 Millionen Euro ab. Das Benchmarkdepot markiert mit seinen 1,62 Millionen Euro die absolute obere Grenze der konservativen Strukturen. Dahinter positionieren sich mehrere Häuser über der Marke von 1,45 Millionen Euro: Die Volksbank Vorarlberg e. Gen. erreicht 1.484.365,03 Euro, die Berenberg Bank liegt bei 1.509.638,41 Euro, die Steiermärkische Bank und Sparkassen AG steigt auf 1.522.845,22 Euro, während ODDO BHF SE mit 1.441.717,51 Euro ebenfalls ein hohes Ausgangsniveau vorweist. All diese Depots verfügen über robuste Basiskonstruktionen, die in dieser Woche zusätzlich von den Marktimpulsen profitieren.

Im breiten Mittelfeld bewegen sich die meisten Depots zwischen 1,18 und 1,32 Millionen Euro. Dazu gehören Verwalter wie die DZ Privatbank, die Weberbank, die Habbel, Pohlig & Partner, die FIVV AG, die Kathrein Privatbank, die GFA Vermögensverwaltung und die Frankfurter Bankgesellschaft. Diese Häuser halten stabile Vermögenswerte, die sich zwar strukturell bewähren, aber nicht im selben Tempo wachsen wie die dynamischen Spitzenportfolios. Für Anleger bedeutet dieser Bereich: solide Substanz, begrenztes Risiko, aber auch ein verhalteneres Gewinnpotenzial.

Breites Spektrum an Marktpartizipation

Die Leistungsdifferenzen der Woche fallen bemerkenswert groß aus. Während die Tophäuser zweistellige Tausenderbeträge erzielen, bleibt die breite Masse bei Zuwächsen zwischen 5.000 und 20.000 Euro. Besonders prägnant zeigt sich dies bei der Volksbank Vorarlberg, deren Depot um 21.853,89 Euro steigt und damit die Benchmark übertrifft. Die Steiermärkische Bank und Sparkassen AG legt um –7.982,92 Euro zurück – eine Ausnahme unter den defensiveren Häusern, die trotz hoher Vermögensbasis in dieser Woche Verluste verzeichnet. Die Schelhammer Capital Bank steigert sich um 7.351,04 Euro, die Weberbank verbessert sich um 23.083,62 Euro, während die GFA Vermögensverwaltung um 7.910,31 Euro Euro zulegt. Diese Werte manifestieren ein breites Spektrum an Marktpartizipation.

Am unteren Ende stehen Verwalter, die gegen den Trend Verluste aufweisen. Am deutlichsten fällt dies bei Reichmuth & Co Privatbankiers ins Gewicht: Das Depot fällt von 1.149.919,15 Euro auf 1.097.934,25 Euro und verliert damit 51.984,90 Euro – der stärkste Rückgang im gesamten Projekt. Auch die Steiermärkische Bank und Sparkassen AG schließt leicht negativ, während andere Häuser wie von der Heydt & Co. AG mit einem unveränderten Vermögensstand von 1.459.439,03 Euro stagnieren. Diese Divergenzen zeigen, wie empfindlich bestimmte Depotkonstruktionen auf volatiles Marktverhalten reagieren können. Ein Vorteil entsteht dann, wenn die Struktur bewusst auf ruhige Marktphasen ausgelegt ist, aber damit automatisch weniger stark von Aufschwüngen profitiert.

Risikobereitschaft mir solider Grundstabilität

Die Drawdowns der Woche zeichnen ein zweites, ebenso aussagekräftiges Risikoprofil. Die niedrigsten Werte liegen bei 0 Prozent, etwa bei von der Heydt & Co. AG, das keinerlei Rückschlagrisiken anzeigt und entsprechend stabil, aber weniger dynamisch agiert. Mehrere Häuser bewegen sich in einem Bereich zwischen 3 und 6 Prozent, darunter Bankhaus Lampe mit 4,79 Prozent, die DZ Privatbank mit 4,07 Prozent und die Frankfurter Bankgesellschaft mit 4,95 Prozent. Diese Depots verbinden moderate Risikobereitschaft mit solider Grundstabilität und positionieren sich im mittleren Bereich der Partizipationsstärke.

Auf der anderen Seite stehen Verwalter mit hohen Drawdowns, die besonders stark auf Marktbewegungen reagieren. Die Liechtensteinische Landesbank Österreich erreicht mit 15,24 Prozent den höchsten Wert im Projekt, gefolgt von der Globalance Bank mit 14,67 Prozent und Hansen & Heinrich mit einem Drawdown von 4,19 Prozent, der trotz vergleichsweise moderater Werte eine hohe Marktsensitivität erkennen lässt. Diese Depots nehmen größere Schwankungen bewusst in Kauf und profitieren entsprechend stark, wenn der Markt sich positiv entwickelt. In dieser Woche zahlt sich dieser Ansatz sichtbar aus, da nahezu alle hochvolatilen Häuser oberhalb des Benchmarkzuwachses liegen – mit Ausnahme des Globalance‑Depots, das trotz Drawdown von 14,67 Prozent unverändert bleibt.

Vermögenszuwachs über Benchmark im PP 5


RangVermögensverwalterVermögenszuwachs (€)
1Bankhaus Bauer AG+39.852,00
2Deutsche Apotheker‑ und Ärztebank eG+36.377,88
3Hansen & Heinrich AG+36.285,97
4Frankfurter Bankgesellschaft (Deutschland) AG+36.271,68
5Deka Vermögensmanagement GmbH+34.211,60
6Dr. Erik Lorenz – Sozietät für Vermögensverwaltung GmbH & Co. KG+30.485,87
7Schoellerbank AG+28.595,70
8Berenberg – Joh. Berenberg, Gossler & Co. KG+28.471,37
9Steiermärkische Bank und Sparkassen AG+28.398,01
10Bethmann Bank AG+27.287,19
11Liechtensteinische Landesbank (Österreich) AG+26.498,13
12Bank J. Safra Sarasin AG+26.357,75
13Benchmarkdepot (Referenz)+26.050,37




Quelle: Infront


Das Performance-Projekt 5 (vermögensverwaltende Fonds) zeigt eindrucksvoll, wie weit die Schere zwischen dynamischen und defensiven Depotstrukturen auseinandergehen kann. Die starken Marktimpulse belohnen vor allem jene Verwalter, die bewusst mehr Risiko zulassen und dadurch den Benchmark klar hinter sich lassen. Wer auf Stabilität setzt, bleibt solide, aber weniger spektakulär. Für Anleger bestätigt die Woche: Mut zur Marktpartizipation entscheidet über die Spitzenplätze.
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