Benchmark setzt Maßstab – Nur wenige Vermögensverwalter überzeugen in Kalenderwoche 50
Starke Benchmark, wenige Gewinner
Das Benchmarkdepot (ID 488) bleibt in KW 50 mit einem marginalen Verlust von −166,17 € nahezu stabil: Das Vermögen sinkt von 1.640.864,52 € auf 1.640.698,35 €, was den defensiven Charakter des Referenzdepots unterstreicht. In dieser Woche schlägt laut den Daten von infront nur ein kleiner Teil des Feldes die Benchmark‑Bilanz. 15 von 74 Teilnehmern liegen mit ihrer Wochen‑Differenz oberhalb dieses Maßstabs, während 59 darunter bleiben.
Viele Institute bleiben hinter der Benchmark zurück
Zahlreiche Häuser verfehlen die Benchmark deutlich. Pictet Asset Management verzeichnet −7.197,85 €, Deutsche Oppenheim Family Office AG verliert −6.892,80 €, und Bank J. Safra Sarasin AG weist −6.596,80 € aus. Diese Werte liegen klar unter der Benchmark‑Differenz und signalisieren, dass viele Portfolios in KW 50 das defensive Profil des Referenzdepots nicht erreichen.
Keine Handelsaktivitäten in KW 50
Für die Einordnung ist entscheidend, dass Projekt 5 in KW 50 keine Transaktionen meldet. Die Vermögensveränderungen resultieren ausschließlich aus Marktbewegungen und nicht aus aktivem Portfoliomanagement, die Woche liefert damit einen klaren Markt‑Stresstest der bestehenden Positionierungen.
Risiko im Wochenblick
Ergänzend zum Vermögensvergleich liefert der Max. Drawdown ein präzises Risikosignal. Der Benchmark liegt aktuell bei 0,6580 Prozent und verschlechtert sich leicht gegenüber der Vorwoche (+0,0166 Pp.). 19 Teilnehmer weisen einen niedrigeren aktuellen Drawdown aus, 54 liegen darüber, 1 gleichauf – das Feld zeigt damit überwiegend höhere Wochenrisiken als die Benchmark.