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Fuchsrichter Logo Projekt 5: Wöchentlicher Performance-Check der Banken und Vermögensverwalter

Benchmarkdepot dominiert – Gewinner, Verlierer und Trends der Kalenderwoche 29 im Überblick

Illustriert mit Canva und ChatGPT
Im aktuellen Wochenvergleich von Projekt 5 setzt das Benchmarkdepot mit höchster Rendite und minimalem Risiko den Maßstab. Während einige Banken wie HSBC Deutschland positiv überraschen, bleiben viele Institute hinter den Erwartungen zurück. Wer in dieser Kalenderwoche zu den Gewinnern zählt und wer enttäuscht, lesen Sie hier.

Starker Auftakt für das Benchmarkdepot

In der laufenden Kalenderwoche präsentiert sich das Benchmarkdepot als klarer Sieger unter allen Teilnehmern des Performance-Projekts 5. Mit einem Wertzuwachs von 6.498,07 Euro bei einem maximalen Drawdown von 0,00 Prozent vereint es maximale Stabilität mit höchster Rendite – ein Ergebnis, an dem sich alle anderen Banken und Vermögensverwalter messen lassen müssen.

Auch die von der Heydt & Co. AG kann mit einem Drawdown von 0,00 Prozent punkten, bleibt jedoch mit einer unveränderten Vermögensentwicklung auf Vorwochenniveau deutlich hinter dem Benchmark zurück. Die Spiekermann & CO AG (Drawdown: 1,00 Prozent; -88,86 Euro) sowie die Liechtensteinische Landesbank AG (Drawdown: 0,82 Prozent; -922,60 Euro) setzen ebenfalls auf defensive Strategien – ohne nennenswerten Ertrag.

HSBC Deutschland überrascht – Positive Ausreißer im Wochenverlauf

Für eine Überraschung sorgt HSBC Deutschland: Mit einem Plus von 36.473,63 Euro bei nur 0,39 Prozent Drawdown gelingt ein außergewöhnlicher Sprung nach vorn. Ob dieser Erfolg nachhaltig ist oder auf Sondereffekte zurückzuführen ist, bleibt abzuwarten.

Weitere Institute wie Steiermärkische Sparkasse Graz (+5.333,80 Euro; DD: 5,05 %), Dr.Kohlhase VV München (+5.398,20 Euro; DD: 6,14 %) und Deutsche Oppenheim Family Office AG (+3.852,00 Euro; DD: 3,13 %) erzielen solide Gewinne – erreichen aber nicht das Niveau des Benchmarks.

Risikofreudige Häuser bleiben hinter Erwartungen zurück

Viele Banken setzen in dieser Woche auf offensive Strategien mit hohen Drawdowns – darunter Julius Bär Zürich (12,76 %), LGT Bank Schweiz (7,44 %), Pictet Asset Management (12,65 %), Sal.Oppenheim jr. & Cie. AG & Co KGaA (16,40 %) und Liechtensteinische Landesbank Österreich (15,24 %). Trotz erhöhter Risikobereitschaft können sie keine überdurchschnittlichen Gewinne verbuchen; häufig resultieren sogar Verluste.

Auch Hansen & Heinrich AG Berlin (+1.904,22 Euro; DD: 7,60 %), Berenberg Bank Hamburg (+3.378,38 Euro; DD: 7,82 %) und Metzler seel.Sohn & Co.KGaA Frankfurt am Main (+2.766,60 Euro; DD: 7,60 %) zeigen dieses Muster: Hohes Risiko zahlt sich in dieser Woche nicht aus.

Der Rest im Wochenvergleich

Im Mittelfeld finden sich zahlreiche Institute wie DJE Kapital AG (-1.924,56 Euro; DD: 5,17 %), Frankfurter Bankgesellschaft Deutschland AG (+317,55 Euro; DD: 6,47 %), Berenberg Bank Hamburg (-179,57 Euro; DD: 5,78 %), FIVV AG München (-2.403 Euro; DD: 3,63 %) oder Bethmann Bank Frankfurt am Main/ABN AMRO N.V. (-2.276 Euro; DD: 2,73 %). Sie bewegen sich zwischen kleinen Gewinnen und Verlusten bei moderatem Risiko.

Am unteren Ende stehen Volksbank Kur- und Rheinpfalz eG Ludwigshafen am Rhein (-7.773 Euro; DD: 3,94 %), Bank Gutmann Wien (-4.686 Euro; DD: 6,80 %), Bankhaus Carl Spängler & Co.AG Salzburg (-10.251 Euro; DD: 7,34 %) sowie Hauck Aufhäuser Lampe Privatbank AG Frankfurt am Main (-9.400 Euro; DD: 8,16 %). Die Oberbank Linz markiert mit einem Drawdown von satten 33,59 Prozent bei praktisch keiner Wertveränderung das Schlusslicht der Woche.

Quelle: Infront



Das Benchmarkdepot in Projekt 5 bleibt in der Kalenderwoche 29 unerreicht in seiner Kombination aus maximaler Rendite und minimalem Risiko. Einzelne positive Ausreißer wie HSBC Deutschland sind seltene Sonderfälle – die Mehrheit der Banken kann weder durch höhere Erträge noch durch geringeres Risiko überzeugen. Im Performance-Projekt VIII gab es überdies keine gemeldeten Handelsaktivitäten. 
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