Depotübertragung nicht länger als drei Wochen
Eine Depotübertragung darf nicht länger als drei Wochen dauern, so die Bundesfinanzaufsicht (Bafin). Ursache ist der Unmut zahlreicher Anleger, die bei der Übertragung zwischen zwei Anbietern oftmals deutlich längere Wartezeiten aushalten mussten. Das sorgt gerade in turbulenten Marktphasen für Ärger der Kunden. Sie können ihre Wertpapiere dann nur äußerst eingeschränkt handeln.
Organisatorische - und damit selbstverschuldete - Gründe, die die Anbieter anführen um die Verzögerungen zu rechtfertigen, seien inakzeptabel, so die Bafin. Sollte es bei der Übertragung, etwa von ausländischen Papieren, dennoch zu Verzögerungen kommen, müssen Bank oder Broker dem Kunden spätestens fünf Tage nach Ablauf der 3-Wochen-Frist eine Erklärung zukommen lassen.
Fazit: Die Kunden sich zurecht verärgert, die Bafin spricht ein Machtwort. Länger als drei Wochen sollte ein Depotübertrag nicht dauern.