Deutliche Gewinner, klare Verlierer – und das Benchmarkdepot als Messlatte
Viele Gewinner, aber auch deutliche Flops
Das Benchmarkdepot erzielt in der sechsten Kalenderwoche einen soliden Wertzuwachs von 2.560,84 Euro und steigert sein Vermögen von 1.646.902,76 Euro auf 1.649.463,59 Euro. Damit legt es laut den Daten von infront einen stabilen Wochenverlauf vor, der als Referenzpunkt für die Leistung aller Teilnehmer dient.
Die Entwicklung der meisten Vermögensverwalter zeigt jedoch, dass viele Häuser die Benchmark nicht nur knapp, sondern sehr deutlich übertreffen. Die Berenberg Bank steigert ihr Depotvermögen um 12.569,49 Euro und lässt das Benchmarkdepot sowohl absolut als auch prozentual weit hinter sich. Die FIVV AG Finanzinformation & Vermögensverwaltung AG baut ihr Vermögen um 11.910,95 Euro aus und positioniert sich ebenso klar vor der Benchmark. Die Plutos Vermögensverwaltung AG gewinnt 10.561,32 Euro hinzu und rückt damit ebenfalls in die Spitzengruppe auf. Diese drei Institute erzielen ein Ergebnis, das mindestens viermal höher ausfällt als der Zuwachs des Benchmarkdepots.
Deutliche Rückschläge bei einzelnen Teilnehmern
Auch weitere Teilnehmer liefern Leistungen, die das Benchmarkdepot klar hinter sich lassen. Donner & Reuschel, HSBC Deutschland, FIMAX Vermögensberatung GmbH und die Schelhammer Capital Bank AG erzielen Wochenzuwächse im Bereich von 8.400 bis knapp 9.700 Euro und sichern sich damit ebenfalls einen deutlichen Renditevorsprung gegenüber der Messlatte. Insgesamt gelingt es in KW 6 über zwanzig Banken und Vermögensverwaltern, den Wertzuwachs des Benchmarkdepots hinter sich zu lassen. Die Mehrheit der Top‑Performer bewegt sich mit ihren Ergebnissen im Bereich einer Multiplikation des Benchmarkzuwachses. Einige Institute erreichen dabei das drei‑ bis sechsfache der Benchmarkleistung.
Während viele Häuser von der Marktentwicklung profitieren, geraten andere Teilnehmer spürbar unter Druck. Die antea vermögensverwaltung gmbh verliert 21.619,38 Euro und liegt damit nicht nur hinter der Benchmark, sondern bildet den schwächsten Wert der Woche. Die Deutsche Oppenheim Family Office AG verzeichnet einen Rückgang von 13.701,60 Euro, während die Steiermärkische Bank und Sparkassen AG ihr Depotvermögen um 11.207,02 Euro reduziert. Diese Verluste sind nicht nur absolut deutlich, sondern zeigen im direkten Vergleich zur Benchmark eine erhebliche Abweichung: Die genannten Institute fallen um 14.000 bis über 24.000 Euro hinter das Ergebnis des Benchmarkdepots zurück.
Keine Handelsaktivitäten in Kalenderwoche 6
Ein bemerkenswerter Aspekt der Wochenanalyse besteht darin, dass keiner der Teilnehmer Transaktionen vornimmt. Weder Käufe noch Verkäufe wurden registriert. Die gesamten Bewegungen der Woche entstehen daher ausschließlich durch die Marktveränderungen. Dieser Umstand ermöglicht eine besonders klare Interpretation: Jedes Ergebnis – positiv wie negativ – zeigt unverfälscht die Qualität der jeweiligen Depotstruktur im aktuellen Marktumfeld. Die Benchmark und alle Teilnehmer tragen die volle Marktdynamik ohne jegliche Anpassung.