Die Frontrunner in KW 11 heißen: FV Frankfurter Vermögen AG, Volksbank Vorarlberg e. Gen. und Berliner Sparkasse
Starker Wochenstart für ausgewählte Vermögensverwalter
In Kalenderwoche 11 entwickelt sich Projekt 7 lebhaft. Das Benchmarkdepot startet stark in die Woche und steigert sein Vermögen um 7.492,74 Euro. Die Referenz setzt damit einen spürbaren Maßstab, den mehrere Vermögensverwalter jedoch übertreffen. Die FV Frankfurter Vermögen AG setzt sich an die Spitze: Ihr Depot gewinnt 25.340,02 Euro hinzu und profitiert sichtbar von der Marktlage. Die Volksbank Vorarlberg e. Gen. folgt mit einem kräftigen Plus von 9.579,06 Euro, während auch die Berliner Sparkasse mit 9.099,30 Euro sehr deutlich zulegt. Die Spiekermann & Co. AG reiht sich mit einem Wochenzuwachs von 8.517,96 Euro ebenfalls klar über der Benchmark ein und bestätigt den Trend einer starken oberen Gruppe. Aber was zeigen die Daten von Infront noch?
Benchmark schlägt viele – aber nicht alle Banken
Trotz der beeindruckenden Top‑Ergebnisse zeigt die Woche auch deutliche Schwächen. Die MAIESTAS Vermögensmanagement AG verliert 5.348,98 Euro und fällt damit spürbar zurück. Auch die Schelhammer Capital Bank AG sowie die von der Heydt & Co. AG bleiben hinter der Benchmark, da ihre Depots nur leichte oder negative Wertbewegungen verzeichnen. Die Value Experts Vermögensverwaltungs AG erzielt zwar einen kleinen Gewinn von 566,19 Euro, kann aber ebenfalls nicht an die Benchmark heranreichen. Die Marktphase offenbart damit klar, wie unterschiedlich die Portfolios auf gleiche Marktbedingungen reagieren.
Handelsaktivitäten bleiben die Ausnahme
Die Mehrheit der Vermögensverwalter in Projekt 7 bleibt in KW 11 vollständig passiv. Die meisten Institute führen weder Käufe noch Verkäufe durch und lassen ihre Depots ausschließlich von der Marktbewegung treiben. Aktiv zeigen sich hingegen die Deka Vermögensmanagement GmbH, die MAIESTAS Vermögensmanagement AG, die Berliner Sparkasse und die Weberbank Actiengesellschaft. Diese Häuser handeln gezielt in Einzelwerten, Fonds und Optionsscheinen und setzen damit taktische Akzente, deren Volumen zwar spürbar, aber nicht marktbewegend ausfällt. Die häufigsten Bewegungen finden sich bei US‑Standardwerten, ausgewählten Wachstumsaktien sowie Produkten aus dem Renten‑ und Fondsbereich.
Drawdown‑Risiko bleibt größtenteils stabil
Die Risikoseite zeigt ein differenziertes Bild. Das Benchmarkdepot liegt mit einem maximalen Drawdown von 1,3362 Prozent stabil im Mittelfeld und verbessert sich gegenüber der Vorwoche. Die FV Frankfurter Vermögen AG, die gleichzeitig die stärkste Wochenrendite erzielt, weist mit 0,3813 Prozent den niedrigsten Drawdown aller Teilnehmer auf – ein bemerkenswertes Signal für ein robustes Risikomanagement. Deutlich höhere Werte zeigt dagegen die Spiekermann & Co. AG, die mit 4,3577 Prozent den höchsten Drawdown im relevanten Vergleichsfeld aufweist, gefolgt von weiteren volatileren Depots. Die Woche zeigt: Gute Rendite und niedriges Risiko schließen sich nicht aus – das Benchmarkdepot und FV Frankfurter Vermögen beweisen es.
| Rang | Vermögensverwalter | Rendite (%) | Veränderung (€) |
|---|---|---|---|
| 1 | FV Frankfurter Vermögen AG | 1,11 | 25.340,02 |
| 2 | Volksbank Vorarlberg e. Gen. | 0,73 | 9.579,06 |
| 3 | Berliner Sparkasse | 0,38 | 9.099,30 |
| 4 | Spiekermann & Co. AG | 0,33 | 8.517,96 |
| 5 | Benchmarkdepot Projekt 7 | 0,32 | 7.492,74 |
| 6 | Bankhaus Bauer AG | 0,27 | 6.441,30 |
| 7 | Bethmann Bank AG | 0,22 | 5.065,80 |
| 8 | Hauck Aufhäuser Lampe Privatbank AG | 0,20 | 4.310,40 |
| 9 | DGK & Co. Vermögensverwaltung AG | 0,18 | 3.834,55 |
| 10 | Value Experts Vermögensverwaltungs AG | 0,04 | 566,19 |